Der 11. Juni 2010 verschafft Ihnen Klarheit. Denn ab diesem Datum gilt die neue Verbraucherkreditrichtlinie. Es muß Ihnen bei Finanzierungen offengelegt werden, wie hoch der Provisionsanteil bei Finanzierungen ist. Diese Angabe kann in Prozentangabe, in der Angabe einer Bandbreite, z.B. von 1 % bis 3 % oder in Form einer Betragsangabe erfolgen.
Aber mal ehrlich, haben Sie geglaubt, es berät Sie jemand kostenlos? Wovon soll der Berater leben?
Es gibt im Finanzbereich zwei unterschiedliche Beratungsmodelle, bzw. besser ausgedrückt, ein Verkaufsmodell und ein Beratungsmodell.
Das Verkaufsmodell – die augenscheinlich kostenlose Beratung
Bei diesem Modell erfolgt die Bezahlung der Vertreter, Makler, Bausparkassenvertreter, Vermögens-”Berater”, Baufinanzierungsberater usw. durch Provisionen. Diese Provisionen zahlen Sie als Kunde, mehr oder weniger versteckt, in dem jeweiligen Produkt mit. Da ein provisionsabhängiger “Berater” nur im Erfolgsfalle eine Provision erhält, hat er natürlich großes Interesse ein Produkt bei Ihnen zu platzieren und kann auch nur die Produkte anbieten, die Ihm eine Provisionszahlung garantieren.
Wie teuer ist die augenscheinlich kostenlose Beratung wirklich?
Nehmen wir eine Finanzierung in Höhe von 100.000 Euro mit einer Zinsbindung von 15 Jahren und einer anfänglichen Tilgung von 1 %.
DerSollzinssatz beträgt bei einem Provisonsanteil von 2 % (2.000 Euro) 3,86 %. Die monatliche Rate würde 405 Euro betragen und die Gesamtkosten beliefen sich auf 200.700 Euro (bei einem angenommen gleichbleibenden Zinssatz).
Die Beratung auf Honorarbasis
Bei einer kostenpflichtigen Beratung auf Honorarbasis würden Sie ca. 6-7,5 Stunden für das Beratungsgespräch, die Konzeptgestaltung, die Aufbereitung, Beantragung der Finanzierung und Vertragsbesprechung ansetzen können. Gehen wir jetzt mal von 7,5 Stunden aus, das würde Sie insgesamt so 890 Euro kosten.
Sie würden die gleiche Finanzierung über den gleichen Finanzierungspartner zu einen Sollzinssatz von 3,65 % erhalten. Sie könnten den Tilgungsanteil auf 1,21 % erhöhen und hätten so die gleiche Ratenhöhe wie bei dem obigen Beispiel.
Die Vorteile in der Übersicht:
- Der Sollzinssatz verbilligt sich um 0,21 % p.a.
- Die Gesamtlaufzeit verkürzt sich um 3 Jahre
- Die Gesamtkosten reduzieren sich um 14.175 Euro und mit Berücksichtigung des Beratungshonorars bleiben immer noch 13,285 Euro über.
(alle Angaben liegt die Annahme eines gleichbleibenden Zinssatzes zugrunde)
Fazit: Eine augenscheinlich kostenfreie Beratung entpuppt sich nach genauerem Hinsehen zu einer guten Einbauküche.
Was sollten Sie tun?
Sie können es in vielen Pressemitteilungen, wie z.B. Finanztest nachlesen. Eine echte, ehrliche und faire Beratung können Sie nur in Form einer Honorarberatung erhalten.
Warum? Ein Honorarberater hat keinen Verkaufsdruck. Er muss Ihnen nicht ein Produkt verkaufen. Er kann mit Ihnen gemeinsam das für Sie passende Finanzierungskonzept gestalten.
Ein weiterer Vorteil bei der Honorarberatung ist, das Sie lediglich den Zeitaufwand bezahlen, das heißt durch eigenen Einsatz und Mithilfe können Sie so die Kosten reduzieren.
Setzen Sie auf eine unabhängige Beratung, denn es geht um Ihr Geld.
Erste Fragen beantworten wir Ihnen gerne am Telefon unter 040.39 87 41 42, per E-Mail oder in unserem Chat.

Die Beratung können wir in unserem Büro in Hamburg oder via Telefon und Bildschirm als Online-Beratung durchführen.
Einen Termin können Sie gleich hier online vereinbaren. Ein allgemeines Info-Gespräch – zum Kennenlernen -, ca. 30 Minuten, ist natürlich kostenfrei.

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