Für die zukünftigen eigenen vier Wände sind Bausparverträge die erste Wahl

Die Art der Sparverträge hängt immer von den Zielen ab. Für das Eigenheim sind Bausparverträge und Banksparpläne immer die erste Wahl. Wer auf seiner Wunschliste das Eigenheim oder die Eigentumswohnung stehen hat, sollte schon frühzeitig mit kleinen Sparraten beginnen.

Bausparverträge haben bei vielen Leuten nicht den besten Ruf …

Der Bausparvertrag, ein Überbleibsel aus vergangener Zeit, geringe Verzinsung, beim Bau oder Kauf einer Immobilie nur ein Tropfen auf den heißen Stein und viel zu unflexibel. Auch gefährden die späteren Bauspardarlehen, wegen der hohen Tilgung, das Haushaltsbudget.

Diese pauschalen Aussagen sind in Ansätzen richtig, wenn kein für die eigene Situation abgestimmter Bauspartarif gewählt wurde, oder die Bausparsumme zu hoch angesetzt wird. Aber bei dem Produkt Bausparvertrag hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt. Vorbei sind die Zeiten, als Bausparkassen zwei unterschiedliche Tarife angeboten haben. Heute steht man als Sparwilliger einem Angebot von über 60 Tarifen gegenüber und mit Tilgungszeiten von bis zu 25 Jahren. Wohl dem, der auf einen unabhängigen Berater zurückgreifen kann, der dann die Spreu vom Weizen trennt …

Gerade bei einer späteren Immobilieninvestition sind und bleiben Bausparverträge eine Überlegung wert. Und das gilt gerade für Sparer, die besonderen Wert auf Sicherheit legen.

Verlieren Sie nie Ihr Ziel aus den Augen …

Bausparen und Bausparverträge sind für zukünftige Immobilienbesitzer eine sinnvolle AlternativeWie heißt es so schön, jeder ist seines Glückes Schmied. Und wenn das Thema Eigenheim bei Ihnen ganz oben auf der Wunschliste steht, dann ist es auch ein Teil Ihres Vermögensaufbaus. Natürlich kann man darüber streiten, ob ein Eigenheim sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, aber letztendlich ist immer die persönliche Meinung entscheidend. Es gibt keine allgemein gültige Regel.

Und wenn nun das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung Ihr Ziel ist, dann beginnen Sie sich diesem Ziel zu nähern. Sie sollten dabei aber nicht auf Abwege geraten. Kapitallebensversicherungen, Fondspolicen, Riester-Verträge und Rürup-Renten sind mit Vorsicht zu genießen, auch wenn alle diese Produktlösungen in den Himmel heben. Diese Angebote sind Maßnahmen für die Altersvorsorge, und die Sparer erhalten Ihr Geld in Form einer lebenslangen Rente zurück. In vielen Fällen ist das die richtige Entscheidung, doch wer in seine Lebensplanung auch das eigene Haus, die eigene Wohnung und folglich auch Kredite einbindet, fährt mit einem Wechsel kurzer Sparverträge und schneller Kredittilgung besser.

Fangen Sie schon früh an zu sparen …

Bei vielen Menschen besteht der Wunsch nach den eigenen vier Wänden schon während der Ausbildungs- oder Studienzeit. Das wichtigste ist natürlich die Fortbildung und Karriere. Nehmen wir einmal ein Beispiel: In circa acht Jahren wollen Sie eine Eigentumswohnung kaufen. Die Wohnung wird rund 200.000 Euro kosten. Damit die Finanzierung  auf gesicherte Füsse steht und der Zinssatz akzeptabel ist, sollten dann rund 50.000 Euro Eigenkapital vorhanden sein.

Das Ziel erfordert bei einem angenommenen Zinssatz von 2,50 % für sichere Verträge monatliche Sparraten von knapp 500 Euro. Das da dann junge Menschen hin und her gerissen sind, ist kein Wunder.  Gerade für Berufseinsteiger ist das eine große Hürde. So gibt es auch immer die Gruppe von Menschen, die Wohneigentum als nicht sinnvoll einstufen.

Diesen Leuten ist nicht zu helfen, denn es ist eine persönliche Einstellungssache. Deshalb werden die Wohneigentumsbefürworter auch immer nach dem Grundsatz handeln, anfangen ist besser, als gar nichts zu tun. Und deshalb werden Berufsanfänger auch mit 100 oder 200 Euro beginnen und versuchen, die Beiträge durch die berufliche Weiterentwicklung auf 400 oder 500 Euro zu erhöhen. Und gerade diese Menschen sollten sich intensiv mit den Bausparverträgen und Banksparverträgen beschäftigen, weil Alternativen gefährlich sind.

Bausparvertrag oder Banksparvertrag …

Die Ansparphase …

Bausparen und Bausparverträge, der Grundstein zum EigenkapitalNehmen wir jetzt als Beispiel einen Standardtarif einer großen Bausparkasse. Beim Standardtarif liegt das Mindestsparguthaben bei 50 %. Wer jetzt einen Bausparvertrag über 30.000 Euro abschließen will, muss zunächst  noch 1 % als Abschlußgebühr auf den Tisch legen.

Werden die 300 Euro nicht als gesonderte Einzahlung entrichtet, wird die Abschlussgebühr mit den ersten Sparraten verrechnet.  Die monatliche Regelsparrate beträgt 5 Promille der Bausparsumme, somit sind in diesem Beispiel monatlich 150 Euro fällig.

Der Guthabenzins beträgt 0,5 %  bis 1 % pro Jahr und wird für die gesamte Sparzeit garantiert. Die Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer und des Solidaritätszuschlages. Doch in diesem Beispiel ist selbst bei einer Ansparung von 15.000 Euro nicht zu befürchten, dass der Freibetrag ausgeschöpft wird.

Die Kreditphase

Nach der Sparphase kommt beim Bausparvertrag die Kreditphase und somit die Tilgungszeit. In unserem Beispiel  wird ein Darlehen von rund 15.000 Euro zugeteilt. Darlehensgebühren, wie von Bausparkritikern häufig angeführt, gehören in Deutschland der Vergangenheit an. Somit wird das Darlehen zu 100 % ausgezahlt.

Der Sollzins liegt bei 2,50 % , und die Rate für Zins und Tilgung beträgt 5 Promille der Bausparsumme, also 150 Euro pro Monat. Das Bauspardarlehen ist somit mit 117 Raten vollständig getilgt.

Um jetzt den Bausparvertrag mit einem Banksparvertrag zu vergleichen, darf man jetzt nicht die Sparraten und Tilgungsraten addieren.  Für den Vergleich werden die Sparraten jetzt auf einen Banksparvertrag übertragen. Anschließend stellt man sich die Frage: Wie hoch darf der Sollzins für ein Bankdarlehen sein, wenn für die Rückzahlung des Bankdarlehens die Raten der Bausparkasse verwendet werden?

Der Bankkredit darf nicht teurer als das Bausparkassen-Modell sein

Schauen wir ins Internet, Banksparverträge sind derzeit im Mittelwert mit rund 2,33 % verzinst. Auch hier haben wir mit der Abgeltungssteuer und dem Solidaritätszuschlag kein Problem, weil die Zinsbeträge unterhalb des Freibetrages liegen.

Bei Banksparverträgen muss man keine Abschlussgebühr bezahlen, so dass alle Zahlungen in den Spartopf wandern. Dadurch steigt das Vermögen innerhalb von 98 Monaten auf knapp 16.500 Euro. Die erforderliche Darlehenssumme wird auf rund 13.500 Euro gemindert.

Der Kredit muss bei einer Bank aufgenommen werden, und der Sollzins ist im Gegensatz zum Bausparvertrag nicht garantiert. Berechnen können wir jetzt nur die Höhe des kritischen Sollzinses. Wenn dieser Kredit mit 117 Raten – wie beim Bauspardarlehen – von jeweils 150 Euro bedient wird, kommen 5,6 Prozent pro Jahr heraus. So viel darf der Kredit in acht Jahren höchstens kosten, um nicht teurer als die Bausparkasse zu werden.

Wenn die Zinsen in acht Jahren für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung wie zur Zeit bei 2,20 bis 3,10 % liegen, ist die Banksparplan und -kreditkombination günstiger. Sollten die Zinsen aber bei 5,5 oder 6 % pro Jahr liegen, wird die Bausparkasse vorteilhafter sein.

Und hier sehen Sie die Schwierigkeit: Es gibt keine Glaskugel, die Ihnen heute sagen kann, wie das Zinsniveau in acht Jahren sein wird. Hier hilft nur die persönliche Zinsmeinung. Die Gewissheit, ob man mit der Zinsmeinung richtig lag, hat man dann in acht Jahren.

Hinweis: Bausparkasse ist nicht gleich Bausparkasse

In diesem Beispiel haben wir nur einen Bauspartarif herangezogen. Es gibt derzeit auch Tarife mit einem Darlehenszins von 1,60 oder 2,9 Prozent. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bauspartarifen sind gewaltig und manchmal gar nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb erhalten Sie bei uns eine genaue Gegenüberstellung der einzelnen Lösungsmöglichkeiten, mit all ihren Vor- und Nachteilen.

Mit zwei Einkommen ist es leichter zu schaffen …

Gerade die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung ist für die meisten Privatleute das Hauptargument für den Abschluss eines Bausparvertrages. Und , wie oben beschrieben, wer bei der Bausparsumme die Kirche im Dorf lässt, hat dann auch eine sinnvolle Entscheidung getroffen.

Kommen wir auf unser Beispiel zurück: Es sind 50.000 Euro Eigenkapital anzusparen. Mit der jetzigen Bausparvertragslösung haben wir es in acht Jahren auf 15.000 Euro gebracht. Somit fehlen noch 35.000 Euro Eigenkapital.  Und wer jetzt bei der Wahl seines Lebenspartners fündig geworden ist, kann dann von dem Grundsatz profitieren, das hohe Ziele mit zwei Einkommen schneller zu erreichen sind. Das bedeutet, das ein zusätzlicher oder ein höherer Baussparvertrag bzw. Banksparplan bespart wird, damit das Ziel erreicht werden kann.

Fazit: Wenn das Hauptziel das Eigenheim ist, verzetteln Sie sich nicht mit diversen Vermögensanlagen, sondern arbeiten beziehungsweise sparen zielgerichtet auf Ihr Hauptziel hin. Lassen Sie sich nicht von Besserwissern irritieren, denn Ihr Eigenheim ist ein Teil Ihrer Altersvorsorge. Es zahlt sich nie aus, auf vielen Hochzeiten zu tanzen. Und bei einer eigengenutzten Immobilie gilt nun mal der Grundsatz: Je mehr Eigenkapital, desto vielfälltiger die Bankenauswahl und umso günstiger der Zins.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder unsere Dienstleistung für einen unabhängigen Bausparkassen- und -tarifvergleich nutzen möchten, rufen Sie uns einfach unter 040-39 87 41 42 an oder senden uns eine Nachricht.

Bausparen sinnvoll? Es kommt auf Ihre Wünsche und Ziele an …

Beim Thema Bausparen treffen Befürworter und Gegner immer aufeinander. Schauen wir uns jetzt einfach einmal die Argumente der Gegner und Befürworter an …

Nachteile des Bausparens – Argumente der  Bauspar-Gegner:

  • Gebühren beim Abschluss des Vertrages, laufende Gebühren z. B. Kontoführungsgebühren, Darlehensgebühren für die Bereitstellung des Bauspardarlehens, Gebühren für die Kundenzeitschrift.
  • Niedrige Verzinsung des Bausparguthabens
  • Unterschiedlich lange Zuteilungsfristen
  • Kein fester Zuteilungsanspruch
  • Gegebenenfalls hohe monatliche Belastung wegen der kurzen Tilgungsdauer
  • Hohe Marktzinsen für die Vorfinanzierung der Mindestsparsumme
  • Schlechte Transparenz, Berechnung der tatsächlichen Kosten ist aufwendig.

Vorteile des Bausparens – Argumente der Bauspar-Befürworter:

  • Niedrige Darlehenszinsen für das spätere Bauspardarlehen, fest für die gesamte Vertragslaufzeit. Dadurch Unabhängigkeit vom aktuellen Kapitalmarkt und kein Zinsänderungsrisiko.
  • Kein Kursrisiko für das angesparte Kapital, wie z. B. bei Aktien, Investmentfonds oder Anleihen.
  • Hohe Flexibilität bei der Rückzahlung des Bauspardarlehens, Sondertilgungen sind bis zu 100 % der Darlehenssumme möglich, deshalb entfällt die Berechnung eines Vorfälligkeitsentgeltes.
  • Staatliche Förderung der Bausparleistungen
  • Ein Bauspardarlehen kann an der zweiten Rangstelle im Grundbuch abgesichert werden, somit verbilligt sich das Bankdarlehen für die erste Rangstelle.

Wer die Argumente der Bauspar-Befürworter und –Gegner jetzt liest, wird sich die Augen reiben und fragen:

Was bedeutet das jetzt für mich? Ist Bausparen sinnvoll oder nicht?

Bausparen sinnvoll? Welcher Bausparvertrag, welcher Bauspartarif ist geeignet?Haben Sie es erkannt? Mit Verallgemeinerungen können Sie keine Entscheidung dafür oder dagegen treffen. Entscheidend sind Sie, Ihre persönlichen Wünsche und Ziele.

Was die Gebühren und Kosten angeht, die unterscheiden sich von Bausparkasse zu Bausparkasse. Auch eine Kundenzeitschrift braucht man nicht zu beziehen. Um eine Transparenz herzustellen, muss der jeweilige Berater rechnen können und geeignete „Werkzeuge“ einsetzen. Auch setzt es voraus, das der Berater unabhängig berät, das heißt nicht nur für einen Anbieter tätig ist.

Fazit: Eine allgemeingültige Aussage – Bausparen ist sinnvoll / nicht sinnvoll, Bausparen ist gut / ist schlecht,  gibt es nicht.

Wer Testberichte, z. B. in Finanztest vergleicht, wird immer feststellen, dass bei den Tests immer eine ganz bestimmte Ausgangslage als Grundvoraussetzung gewählt wird. Deshalb sind die Ergebnisse auch immer nur für Situationen vergleichbar, die analog der Testsituation sind.

Fazit: Es kommt immer auf den Einzelfall, den Zeitpunkt, das (Bau-)Sparziel und ihre persönliche Situation an.

Es gibt einen allgemeingültigen Grundsatz in der Immobilienfinanzierung:

Egal welches Finanzierungsmodell Sie wählen, es gibt kein „Richtig“ und „Falsch“.

Eine Finanzierung muss genau auf Ihre Wünsche und Ziele zugeschnitten sein. Das Finanzierungskonzept muss passen wie ein „Maßanzug“. Wenn Ihre Wünsche und Ziele berücksichtigt werden, kann es sein, dass bei Ihnen die Bausparvariante ideal ist, bei einem anderen Kunden ist die Bausparvariante unpassend.  Das heißt im Klartext: ob ein Bausparvertrag richtig oder falsch ist, hängt von Ihren Wünschen und Zielen ab.

Eine persönliche, unabhängige und kompetente Beratung ist die Grundlage für ein individuelles Finanzierungskonzept.

Als Erstes sollten Sie klären:

Was ist Ihr Sparziel? Wofür wollen Sie den Bausparvertrag nutzen?

Die Sparvariante – Ziel Zinsertrag ohne Kursschwankungen

Sie wollen das Kursrisiko bei der Geldanlage ausschalten? Hier gibt es, je nach Bausparkasse, unterschiedliche Gestaltungen von höheren Guthabenzinsen, Bonuszahlungen und ganz oder teilweise Rückerstattung der Abschlussgebühren.

Die Finanzierungsvariante – sofort oder später

Nutzen Sie den Bausparvertrag als Finanzierungsvariante? Sofort oder später? Als Zinssicherungsinstrument, um eine Zinssicherheit für die Anschlussfinanzierung in 5, 8 oder 10 Jahren zu erreichen? Wollen Sie schnell tilgen? Wie hoch darf die Tilgungsrate sein? Wo liegt das aktuelle Zinsniveau und wie wird es nach Ablauf der Zinsbindung aussehen? Das sind alles Punkte, die vorher bei der Finanzierungsvariante geklärt werden müssen.

Sie sind noch unentschlossen …

Sind Sie noch unentschlossen und wollen den Bausparvertrag dazu nutzen, um Eigenkapital für einen eventuellen späteren Kauf oder Bau einer eigenen Immobilie nutzen? Dann sollte man hier schauen, welche Möglichkeiten des Tarifwechsels gibt es? Wer den Bausparvertrag später zur Finanzierung im Rahmen der Baufinanzierung einsetzt, hat ein Interesse an einem günstigen Darlehenszins.

Falls später doch keine Immobilie gekauft wird, möchte man eine möglichst hohe Verzinsung für das angesparte Kapital erhalten. Hier brauchen Sie eine flexible Lösung.

Für jede hier oben aufgeführte Aussage müssen die Bauspartarife unterschiedlich gestaltet sein. Denn die Zielsetzung ist bei jedem dieser aufgeführten Punkte eine andere.

Um die richtige Entscheidung treffen zu können, benötigen Sie  Vergleichsmöglichkeiten …

Es gibt derzeit rund 9 große Bausparkassen und zusätzlich die Landesbausparkassen der einzelnen Länder (LBS).

Rund 64 Bauspartarife und über 70 Tarifmodelle

Sie haben dann die Qual der Wahl – aus über 64 Bauspar-Tarifen. Wenn Sie den Bausparvertrag als Finanzierungsmodul einsetzen wollen, steht Ihnen das Angebot von über 70 Tarifmodellen gegenüber.

Durch unabhängige Beratung sparen Sie Zeit und erhalten einen genauen Überblick.

Bausparen sinnvoll? Welcher Bauspartarif ist für mich geeignet?Für den Kunden wird es ganz schnell ein Vergleichsmarathon, verbunden mit einem enormen Zeitaufwand und schwierigen Vergleich der einzelnen Bauspartarife.

Hier die richtige Entscheidung für sich zu treffen, welche Bausparkasse und welcher Tarif ist für mich persönlich ideal ist nicht einfach. Auch möchte man ja eine ehrliche Aussage erhalten, ob vielleicht das Thema Bausparen für die eigene Situation passt oder nicht passt.

Diese Aussage erhalten Sie nur durch eine unabhängige Beratung.

Um Ihnen hier den Überblick zu verschaffen, arbeitet Hypokontor Hans Dittmer als unabhängiger Berater mit einer Vielzahl von Bausparkassen zusammen. Genauso wie bei der Immobilienfinanzierung suchen wir für Sie die passende Tarifvariante.

Wenn Sie einen Bausparvertrag als Finanzierungsvariante einsetzen wollen, vergleichen wir genau, ob der Einsatz eines Bausparvertrages für Sie vorteilhaft ist, oder ob eine Finanzierung mit einer längeren Zinsbindung nicht am Ende günstiger für Sie ist.

Sie haben noch Fragen oder wünschen weitere Informationen?

Dann rufen Sie, Herrn Dittmer, einfach unter 040-39 87 41 42 an , senden eine Nachricht oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

Weitere Informationen zum Thema Bausparen  finden Sie auch auf „perfekt-bausparen.de“.

Früher oder später steht die Hausrenovierung oder Wohnungsrenovierung an.

Egal, ob man ein neues Haus, eine Neubauwohnung oder ein gebrauchtes Objekt kauft oder bezieht, früher oder später steht die Renovierung an. Renovierungen am Haus oder in der Wohnung reißen häufig große Löcher in die Haushaltskasse. Egal ob es sich um eine neue Heizung, ein neues Bad oder eine Dachsanierung handelt, die Kosten sind meistens immer vierstellig.

Wie finanziert man die Hausrenovierung bzw. Wohnungsrenovierung?

  • Die einfachste und günstigste Lösung ist die Eigenfinanzierung, also z. B. aus dem vorhandenen Sparguthaben.
  • Finanzierung über einen Ratenkredit. Vorteil: Geht schnell, wenig Unterlagen verforderlich. Für Mieter und Eigentümer geeignet. Nachteil: Kurze Kreditlaufzeiten, relativ hoher Zinssatz, für Selbstständige und Freiberufler meistens nicht möglich.
  • Finanzierung gegen Grundschuld. Für Finanzierungssummen unter 30.000 Euro meistens nicht möglich. Bei bestehenden Grundschulden nur über die finanzierende Bank möglich. Zusätzliche Kosten für Notar und Grundbuchamt. Zinssatz häufig schlechter als für „normale Immobilienfinanzierungen“. Langer Bearbeitungsprozess, umfangreiche Unterlagen erforderlich. Für Mieter nicht geeignet.
  •  Blankodarlehen bis zu 30.000 Euro ohne Grundbucheintrag ab 1,60 %*. Keine Objektunterlagen erforderlich. Auch für Mieter geeignet, hierüber kann zum Beispiel auch der Kauf von Genossenschaftsanteilen finanziert werden.

Wie bekommt man jetzt ein Blankodarlehen?

Um ein Blankodarlehen zu erhalten und von der vereinfachten  Abwicklung zu profitieren, muss man schon vorher den Grundstein dafür legen.

Beispiel aus der Praxis: Familie M. hat ein Einfamilienhaus gekauft und einen Teil des Kaufpreises über einen Immobilienkredit finanziert. Für eventuelle spätere Modernierungen, Renovierungen oder Instandsetzungen am Haus wurde ein Bausparvertrag abgeschlossen.

Bitte beachten: Bausparkasse ist nicht gleich Bausparkasse

Blankodarlehen erhalten Sie bei fast allen Bausparkassen, doch die Konditionen und Modalitäten unterscheiden sich zum Teil gewaltig und sind manchmal gar nicht auf den ersten Blick erkennbar. Wenn Sie bei uns eine Finanzierung von Modernierungs- oder Renovierungsmaßnahmen anfragen, vergleichen wir alle möglichen Finanzierungsvarianten und stellen Ihnen die Finanzierungslösungen mit ihren Vor- und Nachteilen gegenüber.

Hier geht es weiter mit dem Beispiel von Familie M…

Bei dem Vergleich von mehreren Bausparkassen hat sich die Familie für folgende Variante entschieden:

In dieser Beispielberechnung wurde davon ausgegangen, in 5 Jahren alle 5 Jahre ein Finanzierungsbedarf besteht.

Bausparsumme: 42.000 Euro
monatlicher Sparbeitrag: 140 Euro
1. Auszahlungsmöglichkeit nach 5 Jahren: 14.000 Euro
2. Auszahlungsmöglichkeit nach 10 Jahren: 14.000 Euro
3. Auszahlungsmöglichkeit nach 15 Jahren: 14.000 Euro
Monatlicher Zins- und Tilgungsbetrag: 140 Euro

Hausrenovierung: Modernisierungsdarlehen - Blankodarlehen die ideale LösungFazit: Die Familie hat sich so  für zukünftige Modernisierungen abgesichert. Der Darlehenszins ist unabhängig von der zukünfigen Zinsentwicklung festgeschrieben und unterliegt keinen Marktschwankungen. Die Belastungen sind kalkulierbar, die Beantragung ist einfach und problemlos.

Blankodarlehen bis zu 30.000 Euro auf einen Blick:

  • absolute Zinssicherheit
  • schnelle und problemlose Bearbeitung
  • keine Grundbucheintragung oder Einreichung von Objektunterlagen erforderlich
  • auch für Selbstständige und Freiberufler
  • auch für Mieter geeignet

*Erläuterung: 42.000 Bausparsumme gesamt, Nettodarlehensbetrag gesamt 21.000 Euro, Sollzinssatz gebunden (fest) 1,6 % p.a., monatlicher Zins- und Tilgungsbetrag gesamt 420 Euro (10 %o der Bausparsumme), sonstige Kosten: Abschlussgebühr 420 Euro ( 1 % der Bausparsumme), Kontoführungsgebühr 9,20 Euro p.a., effektiver Jahreszins 2,09 % p.a. ab Zuteilung, Nettodarlehensbetrag nach Teilung gemäß Beispiel (Bausparsumme 42.000) jeweils 7.000 Euro, monatlicher Zins- und Tilgungsbetrag nach Teilung 140 Euro (10 %o der Teil-Bausparsumme).

Für weitere Informationen oder Fragen senden Sie einfach eine Nachricht oder klicken auf den nachfolgenden Button…

Rückrufservice - Modernisierungsdarlehen - Blankodarlehen

 

Die Baufinanzierung / Immobilienfinanzierung soll passen und günstig sein

Baufinanzierung - Immobilienfinanzierung - wie findet man ein günstiges Angebot?Jeder der sich mit dem Bau oder Kauf einer Immobilie befasst ist früher oder später mit der Suche nach einem günstigen Finanzierungsangebot beschäftigt. Nun, das Angebot im Internet ist verlockend: Es gibt diverse Online-Rechner und Zinsangebote. Doch treffen die Konditionen auch wirklich für die eigene Situation zu? Reicht es, wenn man die Konditionen über den Effektivzins vergleicht?

Wer sich die Angebote genauer betrachtet, stellt schnell fest, mit einer individuellen Gestaltung hat es nichts zu tun. Je weniger Daten abgefragt werden, desto ungenauer ist die Kondition die Sie erhalten, im Klartext: Solche Konditionsangaben geben Ihnen nur einen groben Richtwert an und taugen nicht zum echten Angebotsvergleich.

Finanzierungsangebote nicht ohne detaillierte Angaben möglichOhne detaillierte Angaben erhalten Sie auch kein echtes Angebot.

Nehmen wir jetzt einmal an, Sie haben Ihre Daten ausführlich übermittelt und Sie erhalten jetzt ein Angebot. Wie sieht dieses Angebot aus? Sie erhalten vielleicht ein Angebot über ein Bankdarlehen, eventuell ein Kfw-Darlehen und mit ein oder zwei verschiedenen Zinsfestschreibungen. Je kürzer die Zinsfestschreibung, desto niedriger der Zins. Das Problem: Keiner kann Ihnen sagen, wie hoch das Zinsniveau in 5, 10 oder 15 Jahren sein wird. Welchen Maximalzins lässt Ihr Haushaltsbudget bei einer Anschlussfinanzierung zu? Hat man mit Ihnen darüber gesprochen? Häufig nicht.

Wenn nach Ablauf der Zinsfestschreibung das Zinsniveau Ihre kritische Grenze übersteigt, kann Ihre Immobilienfinanzierung sich zum Albtraum entwickeln. Deshalb muss man dieses Risiko, man nennt es „Zinsänderungsrisiko“, Ernst nehmen und berücksichtigen.

Baufinanzierungsangebote vergleichen - aber richtigWie wollen Sie jetzt die unterschiedlichen Angebote vergleichen?

Sie schauen sich die Effektivzinssätze an. Doch dieser Vergleich ist seit 2010 mit Vorsicht zu genießen, da der Effektivzins auf die gesamte Darlehenslaufzeit berechnet wird und nach Ablauf der Zinsbindung die jeweilige Bank mit einem „voraussichtlichen Zins“ weiterrechnen kann. Somit ist hier sehr viel „Gestaltungsspielraum“.

Sie schauen sich die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung an. Ist schon mal nicht schlecht. Das setzt natürlich voraus, dass alle Angebote von der Tilgungshöhe identisch sind. Solange es sich bei den Angeboten um jeweils ein oder zwei Darlehen handelt, ist dieses auch noch zu bewerkstelligen. Aber komplexere Angebote müssen detailliert verglichen werden.

Doch ein individuelles Finanzierungskonzept sieht meistens anders aus. Hier werden zum Beispiel auch Bausparvarianten mit genutzt.  Das kann unter Umständen für die eigene Finanzierung das Kostensenkungsmodul sein. Es ist immer abhängig von der möglichen Ratenhöhe. Doch Vorsicht: Bausparkasse ist nicht gleich Bausparkasse.

Individuelle Finanzierungsangebote sind reine HandarbeitIndividuelle Finanzierungslösungen sind meistens „Hand- und Kopfarbeit“.

Hier stossen die Online-Plattformen an Ihre Grenzen. Um ein individuell zugeschnittenes Finanzierungskonzept zu erstellen, benötigen Sie auf der einen Seite den Zugriff auf die Bankpartner und auf der anderen Seite den Zugriff auf die Bausparkassen in Deutschland mit ihren rund 150 verschiedenen Bausparvarianten.

Und hier fängt die Beratung und Gestaltung an: In welcher Kombination zum Beispiel aus Bankdarlehen, Kfw-Darlehen, Dauer der Zinsfestschreibung und mit welchem Bauspartarifen lässt sich Ihre Finanzierung so darstellen, dass sie auf der einen Seite eins zu eins zu Ihnen passt und günstiger ist, als ein „Standarddarlehen“ von der Bank?

Je nach Darlehenshöhe und Laufzeit , lassen sich durch Finanzierungskombinationen Kosteneinsparungen von 10.000 oder sogar 20.000 Euro und mehr erzielen. Um dieses zu erreichen, sind auf der einen Seite detaillierte Angaben vom Kunden erforderlich. Auf der anderen Seite benötigen Sie einen Spezialisten, der nicht nur den Zugang zu den unterschiedlichen Anbietern hat, sondern auch in der Lage ist, ein Finanzierungskonzept zu erstellen. Dieses Konzept sollte in einem ausführlichen Vergleich mit den „Bankangeboten“ gestellt werden, um zu erkennen, ob diese individuelle Lösung auch wirklich kostengünstiger ist. Denn, nicht immer ist ein Kombinationsmodell das Günstigste.

Doch gerade bei der Erstellung von Finanzierungsvergleichen hakt es bei vielen Beratern. Hypokontor arbeitet hier mit einer Software, deren Berechnung einem Gutachten entspricht, welches auch von Sachverständigen  vor Gericht verwandt wird.

Diese Aussagen sollten Sie in jedem Finanzierungsangebot finden:

  • Darlehenshöhe, Ratenhöhe, Dauer der Zinsfestschreibung, Sondertilgungsmöglichkeiten, Sollzins und Effektivzins, evtl. sonstige Kosten, Höhe der Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung.
    (Dieses werden Sie heute auch fast immer erhalten)
  • Berechnung der Finanzierung nach Ablauf der Zinsbindung mit einem möglichen Anschlusszins – ideal ist hier eine Berechnung mit 6, 6,5 oder 7 Prozent – hier kann auch Ihre persönliche Zinserwartung wiedergespiegelt werden.  Wie hoch ist die monatliche Belastung mit diesem Anschlusszins? Passt die Belastung noch in Ihr Budget?
    (Diese Berechnung fehlt oft)
  • Eine Gegenüberstellung von mehreren Finanzierungslösungen und ein direkter Vergleich der Gesamtkosten, der monatlichen Belastung und eine Berechnung nach der Barwertmethode.
    (Diese Berechnung werden Sie sehr selten erhalten)

Sie sollten sich aber mit weniger nicht zufrieden geben, denn es geht für die meisten um das größte Finanzierungsvorhabens Ihres Lebens. Und Sie sind es letztendlich, der die Darlehen zurückzahlen muß und für alles den Kopf hinhalten muss.

Fazit: Wer eine „maßgeschneiderte“ Finanzierungslösung wünscht, die Ihre persönliche Situation berücksichtigt und auch „stürmische“ Zeiten übersteht, kommt um eine individuelle Beratung und einen detaillierten Vergleich nicht herum.

Rückrufservice - Baufinanzierung - Immobilienfinanzierung

 

 

14. Dezember 2010 · Kommentieren · Kategorien: Allgemein, Bausparen, Besondere Immobilien-Finanzierungsprodukte, Ratgeber Baufinanzierung - Hausfinanzierung - Immobilienfinanzierung · Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das ansparen von Eigenkapital erleichtert den Weg zur eigenen ImmobilieWer eine Immobilie kaufen oder bauen will benötigt Eigenkapital

Wer den Traum von den eigenen vier Wänden in die Realität umsetzen will sollte schon frühzeitig anfangen Eigenkapital anzusammeln. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, umso günstiger wird der spätere Darlehenszins. Auch kann man über die Sparrate leicht feststellen, bei welcher Belastung im Haushaltsbudget die Grenze ist.

Doch die Frage die sich dann viele Menschen stellen: Wie und wo soll ich dieses Kapital ansammeln? Und was ist, wenn sich meine Pläne ändern? Wie komme ich dann an mein Kapital?

Viele Anlageangebote locken mit hohen Renditeaussichten – Vorsicht ist geboten.

Wer in 5 bis 10 Jahren eine Immobilie bauen oder kaufen möchte, will über sein angespartes Geld auch ohne Verluste zugreifen können. Wer sich im Internet umschaut, wird mit Renditeaussichten konfrontiert die bisweilen zweistellig sind. Doch man sollte diese Angebote genau prüfen:

  • Was ist die Grundlage für diese Renditen?
  • Wie hoch ist das Verlustrisiko?
  • Wie schnell kann man über das Kapital wieder verfügen?

Bei diesen Fragen wird es meistens sehr dünn in der Argumentation. Bei den Renditeaussichten wird unter Umständen auf die Wertentwicklung der vergangenen 15, 20 oder 30 Jahren verwiesen. Entscheidend ist aber zum Beispiel: Wie hat sich ein Investment in den letzten 5 bis 10 Jahren entwickelt? Wie haben sich die Finanzkrisen auf diese Anlagen ausgewirkt? Und aus einer Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt sich nicht so ohne weiteres eine Prognose für die Zukunft erstellen.

Was ist Ihr Ziel? Höchstmögliche Rendite oder Eigenkapital für eine spätere Immobilie?

Sie müssen sich entscheiden, was Ihnen wichtig ist. Wenn Sie Ihren Wunsch von der eigenen Immobilie verwirklichen wollen, sollten Sie bei der Ansammlung des Eigenkapitals nicht unbedingt auf die Rendite schauen.

Der Grund ist klar: Der Zeitraum bis zur Immobilie ist meistens im Bereich von 5 bis 10 Jahren.  Auch sollte das angesparte Geld möglichst ohne Verluste zum Zeitpunkt X zur Verfügung stehen.

Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein

Deshalb gehen Sie bei der Geldanlage keine unnötigen Risiken ein. Und wer etwas genauer hinschaut wird feststellen, das eine als überholt eingestufte Anlageform – das Bausparen – auch so seinen Charme hat. Finanztest hat in seiner Ausgabe 01.2011 Bausparverträge  verglichen.

Die Erkenntnis daraus:  Gute Renditen, mit oder ohne staatliche Förderung, sind mit Bausparen möglich. Je nach Anbieter sind Renditen möglich, die im Vergleich zu anderen Anlageformen schon beachtenswert sind. Wer eine Sparzeit von 7 Jahren einhält, auf den Auszahlungsanspruch des Bauspardarlehens verzichtet,  kann lt. Finanztest / Ausgabe 01.2011  Renditen von bis zu 5,21 % (mit Wohnungsbauprämie) erzielen. Ohne staatliche Förderung würde die Rendite immerhin noch  bei bis zu 3,42 % liegen.

Auch wurde in den Modellrechnungen deutlich, dass eine Sparzeit von 7 Jahren für die Rendite optimal ist. Eine längere Sparzeit, zum Beispiel 10 Jahre, verschlechtert die Rendite.

Die meisten Immobilienwünsche werden in einem Zeitrahmen von bis zu 5 bis 8 Jahren umgesetzt.

Fazit: Wer eine Alternative zum Tagesgeldkonto für die Ansammlung von Eigenkapital sucht kommt um den Bausparvertrag nicht herum. Zinsschwankungen sind beim Bausparvertrag ausgeschlossen. Auch handelt es sich um eine transparente Anlageform, da es hier keine verdeckten Kosten gibt.

Noch Fragen zum Thema Baufinanzierung oder Bausparen?

 

 

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen? Dann rufen Sie jetzt einfach unter 040-39 87 41 42 an oder senden uns eine Nachricht. Oder nutzen Sie den Chat und klären das direkt mit Hans Dittmer.