Für die zukünftigen eigenen vier Wände sind Bausparverträge die erste Wahl

Die Art der Sparverträge hängt immer von den Zielen ab. Für das Eigenheim sind Bausparverträge und Banksparpläne immer die erste Wahl. Wer auf seiner Wunschliste das Eigenheim oder die Eigentumswohnung stehen hat, sollte schon frühzeitig mit kleinen Sparraten beginnen.

Bausparverträge haben bei vielen Leuten nicht den besten Ruf …

Der Bausparvertrag, ein Überbleibsel aus vergangener Zeit, geringe Verzinsung, beim Bau oder Kauf einer Immobilie nur ein Tropfen auf den heißen Stein und viel zu unflexibel. Auch gefährden die späteren Bauspardarlehen, wegen der hohen Tilgung, das Haushaltsbudget.

Diese pauschalen Aussagen sind in Ansätzen richtig, wenn kein für die eigene Situation abgestimmter Bauspartarif gewählt wurde, oder die Bausparsumme zu hoch angesetzt wird. Aber bei dem Produkt Bausparvertrag hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt. Vorbei sind die Zeiten, als Bausparkassen zwei unterschiedliche Tarife angeboten haben. Heute steht man als Sparwilliger einem Angebot von über 60 Tarifen gegenüber und mit Tilgungszeiten von bis zu 25 Jahren. Wohl dem, der auf einen unabhängigen Berater zurückgreifen kann, der dann die Spreu vom Weizen trennt …

Gerade bei einer späteren Immobilieninvestition sind und bleiben Bausparverträge eine Überlegung wert. Und das gilt gerade für Sparer, die besonderen Wert auf Sicherheit legen.

Verlieren Sie nie Ihr Ziel aus den Augen …

Bausparen und Bausparverträge sind für zukünftige Immobilienbesitzer eine sinnvolle AlternativeWie heißt es so schön, jeder ist seines Glückes Schmied. Und wenn das Thema Eigenheim bei Ihnen ganz oben auf der Wunschliste steht, dann ist es auch ein Teil Ihres Vermögensaufbaus. Natürlich kann man darüber streiten, ob ein Eigenheim sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, aber letztendlich ist immer die persönliche Meinung entscheidend. Es gibt keine allgemein gültige Regel.

Und wenn nun das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung Ihr Ziel ist, dann beginnen Sie sich diesem Ziel zu nähern. Sie sollten dabei aber nicht auf Abwege geraten. Kapitallebensversicherungen, Fondspolicen, Riester-Verträge und Rürup-Renten sind mit Vorsicht zu genießen, auch wenn alle diese Produktlösungen in den Himmel heben. Diese Angebote sind Maßnahmen für die Altersvorsorge, und die Sparer erhalten Ihr Geld in Form einer lebenslangen Rente zurück. In vielen Fällen ist das die richtige Entscheidung, doch wer in seine Lebensplanung auch das eigene Haus, die eigene Wohnung und folglich auch Kredite einbindet, fährt mit einem Wechsel kurzer Sparverträge und schneller Kredittilgung besser.

Fangen Sie schon früh an zu sparen …

Bei vielen Menschen besteht der Wunsch nach den eigenen vier Wänden schon während der Ausbildungs- oder Studienzeit. Das wichtigste ist natürlich die Fortbildung und Karriere. Nehmen wir einmal ein Beispiel: In circa acht Jahren wollen Sie eine Eigentumswohnung kaufen. Die Wohnung wird rund 200.000 Euro kosten. Damit die Finanzierung  auf gesicherte Füsse steht und der Zinssatz akzeptabel ist, sollten dann rund 50.000 Euro Eigenkapital vorhanden sein.

Das Ziel erfordert bei einem angenommenen Zinssatz von 2,50 % für sichere Verträge monatliche Sparraten von knapp 500 Euro. Das da dann junge Menschen hin und her gerissen sind, ist kein Wunder.  Gerade für Berufseinsteiger ist das eine große Hürde. So gibt es auch immer die Gruppe von Menschen, die Wohneigentum als nicht sinnvoll einstufen.

Diesen Leuten ist nicht zu helfen, denn es ist eine persönliche Einstellungssache. Deshalb werden die Wohneigentumsbefürworter auch immer nach dem Grundsatz handeln, anfangen ist besser, als gar nichts zu tun. Und deshalb werden Berufsanfänger auch mit 100 oder 200 Euro beginnen und versuchen, die Beiträge durch die berufliche Weiterentwicklung auf 400 oder 500 Euro zu erhöhen. Und gerade diese Menschen sollten sich intensiv mit den Bausparverträgen und Banksparverträgen beschäftigen, weil Alternativen gefährlich sind.

Bausparvertrag oder Banksparvertrag …

Die Ansparphase …

Bausparen und Bausparverträge, der Grundstein zum EigenkapitalNehmen wir jetzt als Beispiel einen Standardtarif einer großen Bausparkasse. Beim Standardtarif liegt das Mindestsparguthaben bei 50 %. Wer jetzt einen Bausparvertrag über 30.000 Euro abschließen will, muss zunächst  noch 1 % als Abschlußgebühr auf den Tisch legen.

Werden die 300 Euro nicht als gesonderte Einzahlung entrichtet, wird die Abschlussgebühr mit den ersten Sparraten verrechnet.  Die monatliche Regelsparrate beträgt 5 Promille der Bausparsumme, somit sind in diesem Beispiel monatlich 150 Euro fällig.

Der Guthabenzins beträgt 0,5 %  bis 1 % pro Jahr und wird für die gesamte Sparzeit garantiert. Die Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer und des Solidaritätszuschlages. Doch in diesem Beispiel ist selbst bei einer Ansparung von 15.000 Euro nicht zu befürchten, dass der Freibetrag ausgeschöpft wird.

Die Kreditphase

Nach der Sparphase kommt beim Bausparvertrag die Kreditphase und somit die Tilgungszeit. In unserem Beispiel  wird ein Darlehen von rund 15.000 Euro zugeteilt. Darlehensgebühren, wie von Bausparkritikern häufig angeführt, gehören in Deutschland der Vergangenheit an. Somit wird das Darlehen zu 100 % ausgezahlt.

Der Sollzins liegt bei 2,50 % , und die Rate für Zins und Tilgung beträgt 5 Promille der Bausparsumme, also 150 Euro pro Monat. Das Bauspardarlehen ist somit mit 117 Raten vollständig getilgt.

Um jetzt den Bausparvertrag mit einem Banksparvertrag zu vergleichen, darf man jetzt nicht die Sparraten und Tilgungsraten addieren.  Für den Vergleich werden die Sparraten jetzt auf einen Banksparvertrag übertragen. Anschließend stellt man sich die Frage: Wie hoch darf der Sollzins für ein Bankdarlehen sein, wenn für die Rückzahlung des Bankdarlehens die Raten der Bausparkasse verwendet werden?

Der Bankkredit darf nicht teurer als das Bausparkassen-Modell sein

Schauen wir ins Internet, Banksparverträge sind derzeit im Mittelwert mit rund 2,33 % verzinst. Auch hier haben wir mit der Abgeltungssteuer und dem Solidaritätszuschlag kein Problem, weil die Zinsbeträge unterhalb des Freibetrages liegen.

Bei Banksparverträgen muss man keine Abschlussgebühr bezahlen, so dass alle Zahlungen in den Spartopf wandern. Dadurch steigt das Vermögen innerhalb von 98 Monaten auf knapp 16.500 Euro. Die erforderliche Darlehenssumme wird auf rund 13.500 Euro gemindert.

Der Kredit muss bei einer Bank aufgenommen werden, und der Sollzins ist im Gegensatz zum Bausparvertrag nicht garantiert. Berechnen können wir jetzt nur die Höhe des kritischen Sollzinses. Wenn dieser Kredit mit 117 Raten – wie beim Bauspardarlehen – von jeweils 150 Euro bedient wird, kommen 5,6 Prozent pro Jahr heraus. So viel darf der Kredit in acht Jahren höchstens kosten, um nicht teurer als die Bausparkasse zu werden.

Wenn die Zinsen in acht Jahren für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung wie zur Zeit bei 2,20 bis 3,10 % liegen, ist die Banksparplan und -kreditkombination günstiger. Sollten die Zinsen aber bei 5,5 oder 6 % pro Jahr liegen, wird die Bausparkasse vorteilhafter sein.

Und hier sehen Sie die Schwierigkeit: Es gibt keine Glaskugel, die Ihnen heute sagen kann, wie das Zinsniveau in acht Jahren sein wird. Hier hilft nur die persönliche Zinsmeinung. Die Gewissheit, ob man mit der Zinsmeinung richtig lag, hat man dann in acht Jahren.

Hinweis: Bausparkasse ist nicht gleich Bausparkasse

In diesem Beispiel haben wir nur einen Bauspartarif herangezogen. Es gibt derzeit auch Tarife mit einem Darlehenszins von 1,60 oder 2,9 Prozent. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bauspartarifen sind gewaltig und manchmal gar nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deshalb erhalten Sie bei uns eine genaue Gegenüberstellung der einzelnen Lösungsmöglichkeiten, mit all ihren Vor- und Nachteilen.

Mit zwei Einkommen ist es leichter zu schaffen …

Gerade die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung ist für die meisten Privatleute das Hauptargument für den Abschluss eines Bausparvertrages. Und , wie oben beschrieben, wer bei der Bausparsumme die Kirche im Dorf lässt, hat dann auch eine sinnvolle Entscheidung getroffen.

Kommen wir auf unser Beispiel zurück: Es sind 50.000 Euro Eigenkapital anzusparen. Mit der jetzigen Bausparvertragslösung haben wir es in acht Jahren auf 15.000 Euro gebracht. Somit fehlen noch 35.000 Euro Eigenkapital.  Und wer jetzt bei der Wahl seines Lebenspartners fündig geworden ist, kann dann von dem Grundsatz profitieren, das hohe Ziele mit zwei Einkommen schneller zu erreichen sind. Das bedeutet, das ein zusätzlicher oder ein höherer Baussparvertrag bzw. Banksparplan bespart wird, damit das Ziel erreicht werden kann.

Fazit: Wenn das Hauptziel das Eigenheim ist, verzetteln Sie sich nicht mit diversen Vermögensanlagen, sondern arbeiten beziehungsweise sparen zielgerichtet auf Ihr Hauptziel hin. Lassen Sie sich nicht von Besserwissern irritieren, denn Ihr Eigenheim ist ein Teil Ihrer Altersvorsorge. Es zahlt sich nie aus, auf vielen Hochzeiten zu tanzen. Und bei einer eigengenutzten Immobilie gilt nun mal der Grundsatz: Je mehr Eigenkapital, desto vielfälltiger die Bankenauswahl und umso günstiger der Zins.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder unsere Dienstleistung für einen unabhängigen Bausparkassen- und -tarifvergleich nutzen möchten, rufen Sie uns einfach unter 040-39 87 41 42 an oder senden uns eine Nachricht.

Immobilienfinanzierung bei Wechsel vom Beruf zum Ruhestand

Immobilienfinanzierung beim Wechsel vom Berunf zum RuhestandImmobilienbesitzer mit einer laufenden Immobilienfinanzierung sollten bei einem Wechsel vom Beruf zum Ruhestand ihre Immobilienfinanzierung genauer prüfen.

  • Passt die aktuelle Ratenhöhe auch bei den Ruhestandsbezügen?
  • Bei bestehenden Autokrediten oder Ratenkrediten: Zusammenfassung mit der Immobilienfinanzierung möglich?
  • Wie kann die Ratenhöhe an die Rentenhöhe angepasst werden?
  • Wie kann das Risiko steigender Zinsen für die Zukunft ausgeschaltet werden?
  • Durch geeignete Umbaumaßnahmen im eigenen Haus zusätzliche Mieteinnahmen generieren.

Sie sehen, es gibt viele Punkte, die man sich genauer ansehen sollte. Doch eines ist ganz klar: Es gibt nicht „die Lösung“ sondern eine Lösung ist immer ein maßgeschneidertes Konzept und von der eigenen Situation abhängig.

Hier ein Fall aus der Praxis, der aufzeigt, was im Einzelnen berücksichtigt werden muss:

Das Ehepaar Klaus und Karin P., 63 Jahre und 59 Jahre alt,  sind Besitzer eines großen Einfamilienhauses im Speckgürtel einer Großstadt. Vor gut 25 Jahren haben Sie dieses Haus mit einem großen Grundstück für sich und ihre 3 Kinder gebaut. Mittlerweile sind die Kinder aus dem Haus, für das Haus ist noch ein Restdarlehen abzuzahlen. Die Zinsbindung für dieses Immobiliendarlehen läuft in diesem Jahr aus. Der Restbetrag sind ca. 67.500 Euro. Die monatliche Rate beträgt derzeit 1.390 Euro.

Klaus P. möchte in diesem Jahr in Altersteilzeit gehen. Karin P. ist in Teilzeit beschäftigt und will diese Tätigkeit weiter ausüben.

Altersteilzeit heißt für das Ehepaar fast 700 Euro netto weniger im Monat.

Klaus P. hat aktuell ein monatliches Nettoeinkommen von rd. 2.770 Euro und Karin P. bringt monatlich rund 1.300 Euro mit nach Hause. Auf dieses Einkommen ist die gesamte Finanzierung ausgelegt. Auch haben die Eheleute vor zwei Jahren einen neuen Pkw gekauft und teilweise finanziert. Die monatlichen Raten belasten das Haushaltsbudget noch weitere zwei Jahre mit rund 720 Euro.

Da schmerzen die 700 Euro weniger im Monat schon ganz schön in der Haushaltskasse. Eigentlich wollten Klaus und Karin P. auch noch einige Umbauten am Haus vornehmen, aber eine zusätzliche Belastung kommt für sie nicht infrage.

Ein erstes Gespräch mit der Hausbank brachte die Ernüchterung: Eine Ausweitung der Kreditlinie ist aufgrund des Alters nur mit einer erhöhten Tilgungsrate möglich, da das Haus spätestens im 70. Lebensjahr abgezahlt sein muss. Die Eheleute Klaus und Karin P. haben die Welt nicht mehr verstanden, sie sind seit über 30 Jahren Kunden dieser Bank und nur, weil Klaus P. jetzt in die Altersteilzeit wechseln will, sind sie nicht mehr kreditwürdig. Ihren Wunsch nach einem Wohnmobil haben sie vorsichtshalber dem Bankberater gar nicht mitgeteilt.

Gibt es wirklich keine Lösung für Immobilienbesitzer bei einem Wechsel vom Beruf in den Ruhestand?

Es ist in der heutigen Zeit immer noch so, dass einige Banken Ihre Produkte nicht die veränderten Lebenszyklen angepasst haben.  Aber, es gibt diverse Lösungsmöglichkeiten.

Nicht irgendeine Finanzierung ist die Lösung, sondern ein langfristiges tragfähiges Finanzierungskonzept

Immobilienfinanzierung im Ruhestand - nur ein individuelles Finanzierungskonzept ist die LösungEs würde Klaus und Karin P. nicht helfen, wenn jetzt eine Finanzierungslösung für die aktuelle Situation gefunden würde. Denn, wenn in ein paar Jahren, die Eheleute in den Rentenstatus wechseln, können die Einkommensverhältnisse sich wieder weiter reduzieren.

Eine perfekte Lösung berücksichtigt die zukünftige Einkommensituation

Die richtige Lösung für die Immobilienfinanzierung berücksichtigt also auch die zukünftige Einkommenssituation, so dass das Finanzierungskonzept auch langfristig tragbar ist.

Das Zinsänderungsrisiko ist nicht zu unterschätzen.

Auch bei der Dauer der Zinsbindung ist zu berücksichtigen, dass  bei Ablauf der Zinsbindung der zukünftige Zinssatz nur eine Prognose sein kann. Dieses kann für zusätzlichen Sprengstoff in der Haushaltskasse sorgen. Wer Planungssicherheit für die Immobilienfinanzierung will, kommt um eine feste Zinsbindung für die gesamte Laufzeit nicht herum.

Planungsgrundlage für die Finanzierungslösung sind die zukünftigen Rentenbezüge

Zwar ist das Gesamteinkommen während der Altersteilzeit bei den Eheleuten P. noch höher als das spätere Renteneinkommen, doch da die Finanzierung noch während der Rentenphase weiter zu tilgen ist, muss hier die zukünftige Rentenhöhe bei der Festlegung der Ratenhöhe mit berücksichtigt werden. Gans wichtig ist eine Betrachtung der gesamten Kreditlaufzeit. Die Entscheidung für eine Zinsfestschreibung, die kürzer ist, als die gesamte Darlehenslaufzeit, kann zu einer späteren Mehrbelastung führen, die das Haushaltsbudget sprengt.

Das spätere Renteneinkommen der Eheleute reduziert das Haushaltseinkommen deutlich: minus 1.100 Euro monatlich.

Zukünftige Renteneinkünfte von Klaus P.: 1.626 Euro monatlich
zukünftige Betriebsrente von Klaus P.: 345 Euro monatlich
Zukünfige Renteneinkünfte von Karin P.: 1.026 Euro monatlich
Die Gesamteinkünfte während der Rentenphase betragen somit 2.997 Euro monatlich.

Anders ausgedrückt: Rund 1.100 Euro weniger als bisher!

Ist eine Anpassung überhaupt ohne drastische Einschränkung des bisherigen Lebenstandards möglich?

Wie sehen die aktuellen Verbindlichkeiten aus Immobilienkredit und Ratenkredit aus?

67.500 Euro Restsumme bei der Immobilienfinanzierung
17.300 Euro Restsumme bei der Autofinanzierung
30.000 Euro für geplante Umbauten und Modernisierung
20.000 Euro wäre der Wunsch für ein Wohnmobil

134.800 Euro müssten insgesamt finanziert werden.

Lässt sich diese Summe ohne zusätzliche Opfer in der Haushaltskasse realisieren?

Aktuell haben die Eheleute P. nach Abzug der Kreditverpflichtungen monatlich  1960 Euro in der Haushaltskasse. Das bedeutet, die monatliche Rate darf 1.037 Euro nicht übersteigen.

Die Lösung blieb noch unter der möglichen Höchstrate – bei absoluter Zinssicherheit für die gesamte Laufzeit

Für das Ehepaar P. gab es mehrere Lösungsmöglichkeiten. Sie haben sich dann für folgende Finanzierungslösung entschieden:

137.800 Euro mit einer Zinsfestschreibung von 15 Jahren. Die monatliche Rate beträgt 936 Euro. Das Darlehen ist in 15 Jahren vollständig getilgt. Eine Lösung, die den Lebensstandard auf dem bisherigen Niveau ermöglicht. Selbst den Lebenstraum vom Wohnmobil brauchten sie nicht fallen zu lassen.

Zusätzlich wollen die Eheleute einen kleinen Bausparvertrag als Reparaturrücklage für’s Haus mit monatliche 100 Euro ansparen. Mit diesem Bausparvertrag sichern sich die Eheleute einen Darlehenszins in Höhe von 2,75 %. Somit ist sichergestellt, dass bei Finanzierungsbedarf für Instandhaltungsmaßnahmen auch ein günstiger Zinssatz garantiert ist.

Für Fragen und Informationen stehe ich Ihnen gerne unter 040-39874142 zur Verfügung oder senden Sie mir eine Nachricht, wenn Sie mehr zum Thema – Gestaltung einer Immobilienfinanzierung beim Wcchsel vom Beruf zum Ruhestand – wissen möchten.

Immobilienkauf finanzieren – 150.000 Euro Darlehen für monatlich 412 Euro

Folgende Themen helfen Ihnen die richtigen Entscheidungen bei  der Immobilienfinanzierung in der Niedrigzinsphase zu treffen:

  • Warum auch Finanzierungen mit wenig Eigenkapitaleinsatz sich lohnen.
  • Warum niedrige Zinskonditionen wie Zeitbomben wirken können.
  • Hat Ihr Haushaltsbudget Luft für höhere Zinsen bei der Anchlussfinanzierung?
  • Lange Zinsfestschreibungen bieten mehr Sicherheit und genauso viel Flexibilität
  • Rund 60 % der Immobilienkäufer verschenken Zuschüsse und nutzen keine zinsgünstigen Förderdarlehen.

So günstig war das Immobilienfinanzieren noch nie

Zinsschart Wohnungsbaukredite - so günstig wie jetzt war die Finanzierung einer Immobilie noch nieDer Immobilienkauf konnte seit Bestehen der Bundesrepublick noch nie so günstig finanziert werden. Wer vor rund 5 Jahren 150.000 Euro finanziert hat, hatte dafür, bei einer anfänglichen Tilgung von 1 %, eine monatliche Rate von rund 856 Euro aufzubringen.

Heute erhält man für die gleiche Rate rund 320.000 Euro Darlehen.

Auch Finanzierungen mit wenig Eigenkapitaleinsatz sind günstig wie nie

Immobilienkäufer mit wenig Eigenkapital haben zwar statt der 2 eine 3 vor dem Komma stehen, aber wenn man fünf Jahre zurückblickt, ist auch diese Zinskondition ein Schnäppchen. Der Durchschnittszins bei einer 80-Prozent-Finanzierung lag vor ca. fünf Jahren bei einem Sollzins von rund 5,05 %.

Günstige Finanzierungskonditionen sorgen für Auftrieb bei den Immobilienpreisen

Der Wermutstropfen sind die steigenden Immobilienpreise und das knappe Immobilienangebot. Allein in Hamburg haben sich die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser um rund 13,5 Prozent innerhalb eines Jahres verteuert. Bei den Eigentumswohnungen sieht es im gleichen Zeitraum in Hamburg nicht besser aus: Bestandsimmobilien, durchschnittlicher Preisanstieg 13,1 Prozent. Das hat die LBS in ihrer aktuellen Studie ermittelt.

 Niedrige Konditionen können wie Zeitbomben wirken

Immobilienkauf finanzieren - niedrige Konditionen können wie Zeitbomben wirkenGutes Objekt gesichtet, da es meistens mehrere Mitbewerber gibt, will man jetzt schnell handeln und die Baufinanzierung auf den Weg bringen. Wer jetzt vorschnell sich für eine Finanzierung mit 10jähriger Zinsbindung und einer 1 %-igen Tilgung entscheidet, kann in 10 Jahren vor einem Riesenproblem stehen.

Nach 10 Jahren sind von 150.000 Euro Kredit noch 133.240 Euro Schulden übrig.

Sollte der Zins dann auf 6,5 % angestiegen sein, wird aus einer ursprünglichen Rate von 412 Euro eine Rate von 937 Euro, eine Erhöhung der Belastung um satte 121 %!

Hat Ihr Haushaltsbudget Luft für höhere Zinsen bei der Anschlussfinanzierung?

Wenn ja, dann sollten Sie sofort mit einer höheren Tilgung starten. 2 bis 3 Prozent Tilgung wäre ideal. Mit einer 3 %igen Tilgung verringern Sie die Restschuld um weitere 33.500 Euro im Vergleich zur 1 %igen Tilgung auf 99.700 Euro.

Durch zusätzliche Sondertilgungsmöglichkeiten können Sie während der ersten Zinsfestschreibung die Restschuld weiter nach unten drücken.

Lange Zinsfestschreibungen bieten mehr Sicherheit und genauso viel Flexibilität

Wenn Ihr Haushaltsbudget keine höheren Tilgungsraten zulässt oder Sie Kalkulationssicherheit wünschen, heißt die Lösung: Zinsfestschreibung für die gesamte Laufzeit.

Lassen Sie sich nicht einreden, dass dieses nicht möglich ist. Es sind heute Zinsfestschreibungen für 15, 20, 30 und so gar über 40 Jahre darstellbar. Natürlich sind Darlehen mit diesen Zinsfestschreibungen etwas teurer als Darlehen mit einer 10jährigen Zinsfestschreibung.  Zinsaufschläge von rund 0,50 bis 0,80 %, je nach Dauer der Zinsfestschreibung, werden für längere Zinsfestschreibungen berechnet.

Und wenn wir hier wieder 5 Jahre zurückschauen, da haben Sie für eine 10jährige Zinsfestschreibung über 5 Prozent gezahlt.

Finanzierungskombinationen können bei der Nutzung von Fördermitteln die erste Wahl sein.

Auch Finanzierungskombinationen können eine ideale Lösung sein. Gerade wenn Fördermittel genutzt werden sollen, ist man auf Kombinationslösungen angewiesen, da die maximale Zinsfestschreibung für Förderdarlehen der KfW auf 10 Jahr begrenzt ist.

Ein Angebotsvergleich von Finanzierungskombinationen ist sehr mühselig

Finanzierungsangebote für Immobilien vergleichen ist nicht ganz einfachDoch diese Kombinationslösungen sind bei einem Zinsvergleich schwer zu handhaben. Hier hilft nur ein professioneller Gesamtkostenvergleich nach Möglichkeit auch nach der Barwertmethode. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen will, nutzt die Möglichkeit einer unabhängigen Angebotsprüfung. Hier erhalten Sie einen ausführlichen Vergleich der Finanzierungsangebote, ein Finanzierungsgutachten für Ihre favorisierte Finanzierungslösung und eventuell Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten bei Ihrer Immobilienfinanzierung.

Lange Zinsfestschreibungen haben keine Risiken

Viele Bauherren und Hauskäufer schrecken vor langen Zinsbindungen zurück. So lange möchte sich keiner vertraglich binden. Doch im Vergleich zu einer 10jährigen Zinsbindung gibt es auch hier, speziell bei der vertraglichen Bindung, keine Risiken.

Sondertilgungsmöglichkeiten und Veränderungsmöglichkeit beim Tilgungssatz können auch bei langen Zinsfestschreibungen problemlos vereinbart werden.

10 Jahre – nach Vollauszahlung des Darlehens – kann jeder Kreditnehmer jederzeit mit einer Frist von 6 Monaten kündigen, ohne wenn und aber.

Somit ist selbst ein unvorhergesehener Verkauf ab dem 10. Jahr ohne Einschränkungen möglich. Sollten die Zinsen ab dem 10. Jahr unterhalb des Vertragszinses sinken, kann nach 10 Jahren problemlos in ein anderes Darlehen umgeschuldet werden.

60 % der Immobilienkäufer nutzen nicht die Zuschüsse und zinsgünstigen Darlehen der KfW

Fördermittel, zinsgünstige KfW-Darlehen für die Immobilienfinanzierung nutzenWer sein Haus energieeffizient sanieren und modernisieren möchte, kann hierfür zinsgünstige Kredite oder direkte Zuschüsse erhalten. Die Bundesprogramme werden über die KfW-Bankengruppe bereitgestellt.

Wer keinen Kredit benötigt, kann von direkten Zuschüssen für Wohngebäude bis zu 20 % der Investitionssumme profitieren – maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit.

Kostenlose Zuschussberatung  für energetische Modernisierungen

Die Fördermittel kommen vom Bund, Land Kommune und von den Energieversorgern. Welche Maßnahme wie gefördert wird, ist regional sehr unterschiedlich, und deshalb sehr unübersichtlich.

  • Welche Zuschüsse gibt es überhaupt?
  • Welche Bedingungen sind einzuhalten?
  • Wie können Zuschüsse kombiniert werden?
  • Wo bekomme ich Anträge her und wohin müssen diese geschickt werden?

Hier können Sie die kostenlose Zuschussberatung anfordern.

Für Fragen und weitere Informationen können Sie hier eine Nachricht senden.

 

Zinscheck für Immobilienfinanzierungen und BaufinanzierungenDie Zinsen für Hypotheken sind weiter auf Talfahrt

Diese Woche haben einige Bankanbieter die Konditionen für Immobilienfinanzierungen / Baufinanzierungen gesenkt. Die Zinssenkungen sind teilweise in einer Größenordnung von bis zu 0,25 Prozentpunkte – je nach Laufzeit und Beleihungsauslauf.  Auch weiterhin gewähren einige Banken zusätzliche Zinsrabatte für eigengenutzte Immobilien und auf KfW-Darlehen.

KfW-Darlehen – aktuelle Zinskonditionen

Fördermittel, zinsgünstige KfW-Darlehen für die Immobilienfinanzierung nutzen Konditionen für die Förderprogramme der KfW sind ebenfalls auf niedrigem Niveau. Eine aktuelle Konditionsübersicht zu den Förderprogrammen für  wohnwirtschaftliche Investitionen erhalten Sie beim Klick auf den obigen Link.

Günstig sanieren …

Das Kreditprogramm „Energieeffizient Sanieren (151)“ gibt es aktuell zu einem Sollzins von 1,00 % p.a. / Effektivzins 1,00 % p.a. (Stand 30.04.2014 – freibleibend). Dieser Zinssatz kann auf maximal 10 Jahre festgeschrieben werden, die maximale Darlehenslaufzeit beträgt 30 Jahre.

Um dieses KfW-Darlehen in Anspruch zu nehmen ist es nicht erforderlich, das zusätzlich ein Bankdarlehen beantragt werden muss (Stand 30.04.2014 – freibleibend).

So niedrig waren die Zinsen der Fördermittel für die Immobilien-Modernisierung selten.

Berechnen Sie Ihre Baufinanzierung mit den aktuelle Hypothekenzinsen

Wie würde Ihre Finanzierung per heute aussehen? Mit dem Kreditrechner können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.

Bitte beachten Sie, dass bei dem Kreditrechner nicht alle Bankanbieter hinterlegt sind. Ein genau auf Ihre Anforderungen abgestimmtes Finanzierungskonzept ist immer noch Handarbeit. Somit kann eine individuelle Zinskondition noch weitere Einsparpotenziale beinhalten. Fordern Sie hier Ihre individuelles Finanzierungskonzept ab.

Kredite: Darf man ab 60 keine größeren Anschaffungen planen?

Baufinanzierung, Kredite für über 60 JährigeNeues Auto, Umbau der Wohnung, Zahnsanierung: Wer als über 60 Jahre alt ist, wird bei den meisten Banken und Sparkassen keinen Kredit für geplante größere Anschaffungen erhalten. Selbst wenn Sicherheiten, Einkommen und sonstiges Vermögen vorhanden sind.  Je älter der Kunde, desto weniger ist er als Kreditnehmer erwünscht. Selbst vermögenden Kunden wird maximal drei Monatsrenten Kredit eingeräumt.

Schafft es ein über 60-Jähriger einen Kredit zu bekommen, dann muss er häufig dafür teuer bezahlen – die zusätzliche Restschuldversicherung treibt die Kosten nach oben.

Mit 70 ist fast überall Schluss mit Krediten

Selbst ein Ratenkauf bei Elektromärkten ist nicht mehr machbar. Die Banken fürchten anscheinend, die Kunden könnten sterben, bevor die Schulden abgezahlt sind.

Offiziell gibt es keine festgeschriebene Altersbeschränkungen für Darlehen. Die Kreditentscheidung ist immer eine Einzelfallentscheidung. Doch bankintern gibt es bei den Banken pauschale Vorgaben über das zulässige Höchstalter der jeweiligen Kreditnehmer.

Können Kreditnehmer ab 60 Jahren nur zu einem Kredit kommen, wenn die Kinder zwischengeschaltet werden? Nein, es gibt in Deutschland die Möglichkeit auch für Personen ab 60 Jahren die Möglichkeit einen Kredit zu marktüblichen Konditionen zu erhalten.

So können auch über 60-jährige die Finanzierung von Anschaffungen realisieren:

Hans Dittmer, gehört jetzt selbst schon zur Gruppe 50Plus, war über 23 Jahre in der Bank tätig, und ist seit 20o2 als unabhängiger Finanzierungsberater auf die Realisierung von Finanzierungen für die Altersgruppe 50Plus spezialisiert.

Hans Dittmer verfügt über ein Netzwerk von Banken, die auch für den Personenkreis von über 60-jährigen Finanzierungen realisieren.

Ratenkredite bis zu einem Alter von 80 Jahren möglich

Im Bereich der Ratenkredite für Anschaffungen ist dieses bis zu einem Alter von 80 Jahren möglich.

Immobilienfinanzierungen – Modernisierungsdarlehen ohne Altersbegrenzung möglich

Wer eine eigene Immobilie umbauen oder renovieren möchte, erhält hier zu marktüblichen Konditionen gegen grundbuchliche Absicherung ohne Alterbegrenzung. Selbst eine Kapitalbeschaffung für jeden Verwendungszweck ist bis zu einem Beleihungsauslauf von 80 Prozent des Verkehrswertes der Immobilie möglich.

Der älteste Kunde von Hans Dittmer hat diese Möglichkeit im Alter von 92 Jahren genutzt – ohne Bürgschaft der Kinder, ohne zusätzliche Restkreditversicherung, zu ganz normalen marktüblichen Konditionen.

Gerade bei Immobilienfinanzierungen gibt es verschiedene Finanzierungsvarianten, die genau auf die individuelle Situation abgestimmt werden können. Wichtig ist hier eine individuelle Beratung, damit die Finanzierung genau auf die jeweilige Situation des Kunden abgestimmt ist.

Hans Dittmer versteht seine Tätigkeit als Lotse im Finanzdschungel und legt großen Wert auf transparente und nachvollziehbare Lösungen. Die Betreuung endet bei Hans Dittmer nicht mit der Unterschrift auf dem Kreditvertrag. Die Kunden profitieren sowohl während der Darlehensauszahlung, als auch während der gesamten Kreditlaufzeit von der über 30-jährigen Erfahrung im Finanzierungsbereich.

Für weitere Informationen steht Ihnen Hans Dittmer gerne unter 040-39 87 41 42 zur Verfügung. Sie können hier auch eine Nachricht senden.