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Immobilie als Anlage- oder Renditeobjekt: Steuern sparen kann oft auch teuer sein.
Kapitalanlage: Die Immobilie als Anlageobjekt, Altersvorsorge oder Renditeobjekt
Sie kennen die Werbeaussagen sicherlich: Die Immobilie als sichere Altersvorsorge, sichere Rendite mit Immobilien, Inflationsschutz durch Immobilien, Steuern sparen durch Immobilieninvestition …
Was ist dran an diesen Aussagen und was ist zu beachten?
Die Grundanforderungen müssen stimmen. Das ist die Lage der Immobilie, die Größe und der Zustand der Immobilie, die Bewirtschaftungskosten, die Finanzierung muß auf Dauer bezahlbar sein und schuldenfrei zum Rentenalter.
Das häufigste Argument für eine Immobilieninvestition als Kapitalanlage sind die möglichen Steuerersparnisse. Je höher das zuversteuernde Einkommen, desto höher können die Steuervorteile sein.
Bei einer Finanzierung vermieteter Objekte können die Zinsen als Werbungskosten und die Renovierungskosten als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig sein.
Aber aufgepasst: Steuern sparen kann oft mehr kosten als es einbringt.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Herr und Frau B. aus H., verheiratet, sind Spitzenverdiener und möchten eine vermietete Eigentumswohnung kaufen. Sie können die Wohnung auch komplett aus ihrem Eigenkapital bezahlen. Die Jahresnettokaltmiete beträgt 4.500 Euro pro Jahr.
Die Frage: Sollen Herr und Frau B. jetzt das Eigenkapital zum Kauf der Wohnung einsetzen oder lieber die Wohnung finanzieren und so die “Steuervorteile” nutzen?
Variante 1 – Die Wohnung wird aus dem Eigenkapital bezahlt. Die Mieteinnahme wird angespart. Der Zinsertrag hieraus beträgt 1,50 % p.a. nach Steuer.
Variante 2 – Die Wohnung wird über einen Kredit in Höhe von 100.000 Euro finanziert. Sollzinssatz 4,50 % p.a.. Das vorhandene Kapital wird mit 1,50 % p.a. nach Steuer verzinst.
Die Investitionsvarianten in der Gegenüberstellung
| Variante 1 ohne Kreditfinanzierung für die vermietete ETW - Ansparung der Mieteinnahme zu 1,50 % p.a. |
Variante 2 Darlehen 100.000,00 € zu 4,5% Zinsen p.a..Ihr Kapital legen sie zu 1,5 % p.a. an. |
|
| Sollzins | 0,00 | - 4.500,00 |
| Steuerersparnis | 0,00 | + 2.025,00 |
| Sparbetrag | + 4.500,00 | 0,00 |
| Guthabenzins | + 67,50 | + 1.500,00 |
| Zinsabschlagsteuer | 0,00 | 0,00 |
| Steuer auf Mieteinnahmen 4.500,00 | - 2.025,00 | |
| Nach 1 Jahr | + 2.542,50 | - 975,00 |
Ergebnis: Herr und Frau B. stehen sich besser, wenn sie die Wohnung aus eigenen Mitteln finanzieren. Der Vorteil im ersten Jahr beträgt 3,517,50 Euro.
- Eine Kreditfinanzierung würde sich lohnen, wenn das Eigenkapital eine garantierte Mindestrendite von 8,70 % p.a. erzielt.
- Damit ist es leicht zu erkennen, das derjenige, der ein geringeres Einkommen hat, sich steuerlich noch schlechter stellt.
- Wer sich jetzt bei der Kreditfinanzierung für eine Tilgungsaussetzung entscheidet und als Tilgungsersatz einen vorfinanzierten Bausparvertrag einsetzt, muss die Bausparguthabenzinsen sofort und ohne Freibetrag als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung versteuern.
Unabhängig davon, ob die Immobilie über Kredit oder Eigenkapital finanziert wird, können Vermieter ihre Steuerschuld durch die prozentuale Gebäudeabschreibung (AfA) reduzieren. Hier hat man statt Schulden einen echten Gegenwert für sein Geld, die Immobilie.
Vorteile der Immobilie:
Eine eigengenutzte Immobilie kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei an nahe Angehörige (Ehepartner, Kinder) vererbt werden.
Woran sollten Sie jetzt, je nach Art der Immobiliennutzung, denken?
- Der Immoblienmarkt ist stetig im Wandel
- Wer soll die Immobile betreuen, wenn Sie es selber tun, können Sie die Immobile ohne großen Zeitaufwand besichtigen und betreuen?
- Welche Ziele verfolgen Sie mit der Immobilieninvestition, Rendite, mittelfristige Haltedauer, langfristige Anlage?
- Kann ich die Immobilie gegebenenfalls selbst nutzen / mit benutzen?
- Lässt sich die Immobilie bei einer Änderung der persönlichen Verhältnisse schnell und ohne Wertverlust wieder verkaufen?
- Wie hoch ist die Netto-Mietrendite und wie rechnet man diese aus?
- Wie hoch ist das Vermietungsrisiko / Mietausfallrisiko (Mietnomaden)?
- Mit welchen Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwand ist zu rechnen?
- Welche Mietentwicklung ist dauerhaft zu erwarten?
- Wie findet man den richtigen Mieter?
- Wie sieht die Wirtschaftlichkeit der Immobilie aus?
- Wie sieht die Rendite im Alter?
- Reicht das Alterseinkommen zum Unterhalt der Immobilie?
Zusammenfassung:
Eine Immobilie kann eine solide und sichere Altersvorsorge sein. Wer jedoch nicht richtig plant und handelt, für den kann die Investition zum Albtraum werden, im schlimmsten Fall der finanzielle Ruin.
Gering- und Durchschnittsverdienern wird oft eingeredet, vermietete Immobilien könnten aus Steuerersparnissen und Mieteinnahmen ein Vermögen für die Altersvorsorge aufbauen. Das ist leider häufig ein folgenschwerer Irrtum.
Nicht wenige Menschen haben solch einen Immobilienerwerb schon teuer mit Geld, Gesundheit und teilweise leider auch schon mit ihrem Leben bezahlt.
Gegen den Erwerb einer Immobilie spricht:
Wenn sie die Immobilie sich im Rentenalter nicht mehr leisten können. Auch wenn die Immobilie im Rentenalter abgezahlt ist. Sie müssen dann weiterhin den Unterhalt und die Nebenkosten tragen können. Lässt es Ihre zukünftige Situation zu, dass Sie dann auch die anfallenden Reparaturen, z. B. Heizung, Außenanstrich, Fenster, Dach usw. tragen können. Wenn nicht, sind Sie gezwungen hierfür später neue Kredite aufzunehmen. Die Belastung aus Zins und Tilgung reduzieren dann wieder Ihr Haushaltsbudget.
Für den Erwerb einer Immobilie spricht:
Eine Immobilie ist eine Sachwertanlage. Als Eigennutzer genießen Sie Kündigungsschutz und Wegfall der Mietzahlungen, einen emotionalen Wert. Die Immobilie ist vermietbar, vererbbar, Immobilienrente.
Fazit:
Wer rechtzeitig plant, abwägt und vorausschauend handelt, wird mit Sicherheit viel Freude mit seiner Immobilie haben.
Wer die vermietete Immobilie als Zusatz-Rente richtig plant und durchdenkt, wird auch hier ein sicheres und transparentes System nutzen können.
Lassen Sie sich fachmännisch beraten…
Worum geht es? Mit einer Immoblieninvestition wollen Sie Ihren Lebensstandart im Alter absichern. Riskieren Sie die Zielerreichung nicht durch den Einsatz “falscher Helfer”!
Pauschalkriterien, einseitige Betrachtungen des Vorhabens genügen nicht den Anforderungen. Es gibt eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Der Berater benötigt entsprechendes Fachwissen und Kenntnisse und Erfahrung.
In einigen Fällen ist es sinnvoll für einige Teilbereiche Spezialisten mit ins Boot zu holen. Z. B. einen Steuerberater, einen Immobilienmanager, einen Rechtanwalt.
Sprechen Sie uns an…
Von uns dürfen Sie mehr erwarten als von Produktverkäufern: Wir sind an keine Bank gebunden, neutral und auf Ihrer Seite.
Rufen Sie uns an unter 040.39 87 41 42 oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service.
Sie können aber auch gleich hier Ihren persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Entweder als Online-Beratung oder in unserem Büro in Hamburg.
Wie prüfen Sie, ob Ihr Baufinanzierungsberater Sie kompetent, fair und günstig berät?
Anhand der nachfolgenden Punkte können Sie es in wenigen Minuten prüfen, ob Ihr Baufinanzierungsberater Sie kompetent, fair und günstig berät!

Es gibt viele schwarze Schafe …
Bei einer Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung ist das persönliche Vertrauen sehr wichtig. Leider gibt es für Baufinanzierungsberater noch keinen gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsstandard. Da ist es nicht überraschend, dass es gerade in diesem Bereich schwarze Schafe gibt.
Achten Sie auf die Qualifikation und die Berufserfahrung des Beraters.
Testergebnis: Baufinanzierungsberatung bei Banken
1996, 2001, 2003 testete die Zeitschrift „Finanztest“ die Baufinanzierungsberatung der Banken. Das Ergebnis: Jede vierte Beratung ist mangelhaft. Das Urteil der Tester: „Auf den Bankberater können sich Hausfinanzierer oft nicht verlassen“. Was ist die Ursache dafür?
Zu hohe Kredite
Die Bankberater ließen Eigenkapital ungenutzt. Sie verkauften höhere Kredite als nötig. Die Folge: Die monatliche Rate war so zu hoch. Die Gesamtkosten durch die höhere Zinsbelastung erhöhten sich unnötig.
Teure Finanzierungsmodelle
Die Finanzierung über einen neuen Bausparvertrag oder eine neue Lebensversicherung ist häufig zu teuer. Das hat die Überprüfung der angebotenen Verträge ergeben. Hier verdient immer nur der Berater.
Günstige Förderdarlehen vergessen
Oft wurden nur Darlehen aus dem eigenen Hause angeboten.
Die Berechnung der Belastung nach Zinsbindungsende wurde nicht durchgeführt
Was passiert, wenn die Zinsbindung ausläuft und der Darlehenszins steigt? Können die Raten noch bezahlt werden? Dieses wurde häufig nicht berücksichtigt.
Keine Tilgungspläne, keine Angabe der Kreditlaufzeit, Effektivzins und Restschuld
Wesentliche Daten zum Vergleich der Darlehen fehlten.
Der Finanzierungsbedarf wurde falsch ermittelt
Wenn am Ende das Geld nicht reicht, kann eine Nachfinanzierung teuer werden.
Fazit: Dieses ist nur eine Auswahl der Mängel aus der Zeitschrift „Finanztest“. Achten Sie bei der Baufinanzierungsberatung, egal ob von Banken oder Versicherungsunternehmen, auf diese teuren Fehler.
Ganz besonders sollten Sie auf diese Punkte achten
Folgende Punkte sollten Sie in jedem Angebot finden:
- Fördermittel
- Zinsbindungszeit
- Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung
- Laufzeit der gesamten Finanzierung
- Mögliche Sondertilgungen
- Effektivzins der Gesamtfinanzierung
- Rate nach Ende der Zinsbindung
- Alternativen zum Finanzierungsvorschlag
Unser Service – Ihr Vorteil
Wir arbeiten unabhängig und anbieterneutral. 30 Jahre Erfahrung im Finanzierunsbereich und über 10.000 abgewickelte Finanzierungen. Lassen Sie sich ein oder mehrere Angebote von Ihrer Bank machen. Senden Sie uns das Angebot zu oder bringen Sie es zum Termin mit. Gemeinsam prüfen wir anhand der Marktmöglichkeiten, ob das Angebot günstig für Sie ist. Gibt es bessere Finanzierungsmöglichkeiten, erhalten Sie einen Alternativ-Vorschlag.
Dieser Service ist für Sie kostenfrei und unverbindlich.
Wir beraten Sie persönlich. In unserem Büro in Hamburg.
Der Weg ist Ihnen zu weit? Weil Sie in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder sonst wo in Deutschland wohnen? Dann nutzen Sie unsere persönliche Online-Beratung. Klicken Sie hier und erfahren Sie wie effektiv und unkompliziert die Beratung funktioniert. Vereinbaren Sie hier gleich Ihre persönliche „Online-Beratung.“
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