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Immobilienfinanzierung: Billiges Baugeld kann gefährlich sein!

Warum ist billiges Baugeld gefährlich?

Bauherren und  Immobilienkäufer haben zur Zeit  ideale Bedingungen  was die Zinsen für Immobilienfinanzierungen angeht.

Darlehen mit einer fünfjährigen Zinsfestschreibung gibt es für unter drei Prozent Zinsen pro Jahr, fünfzehnjährige Zinsfestschreibung ist für unter vier Prozent  zu haben.

Viele Neubauten werden mit niedrigen Monatsraten schön gerechnet.

Wenn eine Immobilie bauen oder kaufen, dann  jetzt. Billiger wird  es kaum wieder sein. Das kann man überall lesen oder hören.

Die Gefahr liegt in der anfänglichen Tilgung

Bei der Kombination günstiger Zinssatz niedrige  Tilgung wird die Rate sehr niedrig gehalten.  Die Folgen:  Die Tilgungszeit verlängert sich extrem.

Bei einer 150.000 Euro Finanzierung  mit einer 10jährigen Zinsbindung zahlen Sie heute rund 3,50 % Sollzins p.a.. Wenn Sie sich für eine anfängliche Tilgung von nur 1 % entscheiden,  beträgt die Gesamtlaufzeit  rund 43 Jahre bis das Darlehen zurückgezahlt wurde – bei unverändertem  Zins.

Vor einigen Jahren haben Sie noch 5,50 % Sollzins p.a. für die gleiche Finanzierung zahlen müssen. Die monatliche  Rate war höher,  doch die Gesamtlaufzeit betrug aufgrund  des höheren Zinssatzes nur 34 Jahre.

Unser Tipp zur Tilgungshöhe

Nutzen  Sie die günstigen Zinsen dazu, um den Tilgungsanteil  zu erhöhen. Wenn Sie die Tilgung bei dem  obigen Beispiel von 1 % auf 2 % erhöhen, verkürzt sich die Laufzeit von 43 Jahren auf 29 Jahre.

Unser Tipp zur Zinsbindung

Sie wollen Sicherheit? Je länger Sie die Zinsbindung vereinbaren, je länger bleibt die monatliche Belastung konstant. Durch Sondertilgungsmöglichkeiten von bis zu 10 % der Darlehenssumme erhöhen Sie Ihre Flexibilität bei der Rückzahlung.

Auch können Sie ein Darlehen mit einer Zinsbindung von 15, 20 oder 30 Jahren  ab den 10. Laufzeitjahr mit einer Frist von 6 Monaten kündigen, ohne zusätzliche Kosten und Gebühren.

Denken jetzt auch schon an die spätere Anschlussfinanzierung

Wie wird das Zinsniveau in 5, 10 oder 15 Jahren sein? Keiner kann Ihnen hierzu eine gesicherte Auskunft geben!  Die Chance , das die Zinsen höher sein werden, als heute ist groß.

Das bedeutet, das bei einem  Zinsanstieg sich Ihre monatliche Belastung um einíge Hundert Euro verteuern kann. Lässt Ihr Haushaltsbudget diese Verteuerung zu?

Gerade beim Einsatz von Zinssubventionierten Darlehen , z. B. Energie effizientes Bauen über die KfW, ist das Zinsänderungsrisiko sehr hoch. Warum? Weil die maximale Zinsfestschreibung  für dieses Darlehen nur 10 Jahre beträgt. Eine Anschlussfinanzierung würde dann  zum zukünftigen Marktzins berechnet werden.

Wer  dieses Risiko ausschalten will, hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder, das Darlehen wird  in den 10 Jahren vollständig getilgt oder es wird ein Zinsabsicherungsinstrument genutzt.

Was sollten Sie jetzt tun?

Nutzen Sie das niedrige Zinsniveau für Ihr Vorhaben. Denken Sie aber langfristig. Gerade das Zinsänderungsrisiko sollten Sie nicht  unterschätzen.

Nutzen Sie unseren Beratungsservice, denn eine günstige Zinskondition ist gut.  Ein individuelles Finanzierungskonzept ist besser, weil es Sie auch in Zukunft ruhig schlafen lässt.

  • Sie erhalten bei uns Zinsbindungen von variabel bis zu 20, 30  Jahren, ja sogar Zinsbindungen für die gesamte Laufzeit festgeschrieben
  • Wir berechnen Ihnen die Risiken. Geben Ihnen Antworten auf die berühmten Fragen: Was ist wenn …, …der Zins auf 7 % ansteigt. Was ist besser  10 Jahre, 15 Jahre, 25  Jahre …
  • Wie reduziere ich das Zinsänderungsrisiko für die Anschlussfinanzierung von KfW-Darlehen?

Sie haben Fragen  oder wünschen weitere Informationen?

Rufen Sie uns jetzt an unter 040.39 87 41 42 oder senden uns eine Nachricht.

Erste Fragen beantworten wir Ihnen auch gerne in unserem  Chat.

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Lassen Sie sich bei der Baufinanzierung umfassend beraten…

Eine umfassende Baufinanzierungsberatung ist deshalb wichtig, weil es für viele Bauherren oder Hauskäufer das erste Mal ist, dass Sie eine Immobilie kaufen oder bauen und finanzieren müssen. Bei einer Immobilienfinanzierung geht es um viel Geld. Kleine Fehler können gravierende Folgen haben.

Deshalb sollten Sie sich von einem Baufinanzierungsberater beraten lassen. Ein erfahrener Berater berücksichtigt alle wichtigen Punkte einer Finanzierung:

  1. Ihre Budget-Planung
  2. Ihre Gesamtkostenplanung
  3. Ihren Zahlungsplan (bei einem Bauvorhaben)
  4. Ihre wichtigsten Kriterien bei einer Finanzierung
  5. Finanzierungsbausteine, die für Sie interessant sind
  6. Fördermöglichkeiten, die Sie nutzen können
  7. Sie erhalten ein Finanzierungskonzept über die gesamte Laufzeit
    des Darlehens. Das heißt, bis Ihr Darlehen vollständig zurückgezahlt ist.


Er wird mit Ihnen gemeinsam Ihre Budget- und Gesamtkostenplanung durchgehen. Kann Ihnen Hinweise geben, ob Kostenpositionen vergessen wurden oder vom Regelfall abweichen.

Er wird Ihnen sagen können, in welcher Höhe Sie Eigenkapital einsetzen sollten.

Er wird Ihnen sagen können, ob z.B. die Eigenleistungen richtig bewertet sind.

Er wird mit Ihnen gemeinsam abklären, welche Förderdarlehen des Bundes oder des Landes für Ihr Vorhaben zur Verfügung stehen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, und wie die Mittel beantragt werden.

Sie sparen sich so nicht nur viel Zeit für die Recherge nach Informationen sondern haben einen Fachmann, der sich in diesem Gebiet auskennt und Ihnen so den einen oder anderen zusätzlichen Tipp für Ihr Vorhaben geben kann.

  • Und jetzt kommt die Schwierigkeit: Wie können Sie prüfen, ob Ihr Baufinanzierungsberater Sie kompetent, fair und günstig berät? Lesen Sie hier, wie Sie in nur wenigen Minuten dieses überprüfen können …
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