Was muß Ihre Immobilienfinanzierung „können“?

die optimale ImmobilienfinanzierungJa, die Frage ist ernst gemeint. Da es um Ihre Lebensplanung und um Ihre Immobilie geht, muss die Finanzierung genau zu Ihnen passen.

Um die Finanzierung so zu gestalten, benötigen wir natürlich Informationen, was Ihre „Finanzierung können muss“.

Hier der 1. Schritt:

Was ist Ihnen bei einer Immobilienfinanzierung am Wichtigsten:

  • Ein günstiger Zinssatz.
  • Zinssicherheit während der gesamten Laufzeit.
  • Eine niedrige Darlehensrate.
  • Sondertilgungsmöglichkeit während der Laufzeit.
  • Flexibilität z.B. Änderungsmöglichkeit der Rate.
  • Die Rate soll sich den Lebensumständen anpassen.
  • Schnelle Entschuldung und weitere Punkte, die Ihnen wichtig sind.

Im zweiten Schritt bewerten Sie Ihre aufgelisteten Punkte nach Wichigkeit. Gehen Sie hier wie folgt vor: Sie haben insgesamt 100 Punkte und verteilen Sie diese Punkte auf die von Ihnen aufgelisteten wichtigen Merkmale Ihrer Immobilienfinanzierung. Das wichtigste Merkmal erhält die meisten Punkte.

So jetzt wissen Sie genau, worauf Sie bei der Gestaltung Ihrer persönlichen Immobilienfinanzierung achten müssen. Holen Sie sich Angebote ein und gleichen Sie diese mit Ihrer „Kriterienliste“ ab. Entscheiden Sie sich für das Angebot, dass Ihrer Idealfinanzierung am nächsten kommt.

Fazit: Ihre persönliche Lebensplanung bestimmt die Art der Finanzierung.

Eine Finanzierung, die nicht zu Ihnen passt, wird früher oder später zu einer Belastung und kann gravierende Folgen haben.

Testen Sie hier gleich unseren kostenfreien und unverbindlichen Angebotsservice. Senden Sie uns per Email Ihre Kurzanfrage. Nennen Sie uns Ihre Kriterien für Ihre Immobilienfinanzierung. Geben Sie uns die Gewichtung der Einzelpositionen an.

Wir gleichen die Baugeld-Angebote von über 150 regionale und überregionale Banken, Sparkassen und Bausparkassen deutschlandweit ab.

Sie erhalten dann die Finanzierungsangebote, die Ihren Vorgaben entsprechen. Sie sparen sich so viel Zeit und lange Wege.

Selbstverständlich beraten wir Sie unabhängig und individuell. Entweder per Telefon, per Online-Beratung in unserem virtuellen Büro oder persönlich bei uns im Büro.

Nutzen Sie unsere Erfahrung aus über 10.000 realisierten Finanzierungen für Ihr Vorhaben.

Bausparen sinnvoll? Es kommt auf Ihre Wünsche und Ziele an …

Beim Thema Bausparen treffen Befürworter und Gegner immer aufeinander. Schauen wir uns jetzt einfach einmal die Argumente der Gegner und Befürworter an …

Nachteile des Bausparens – Argumente der  Bauspar-Gegner:

  • Gebühren beim Abschluss des Vertrages, laufende Gebühren z. B. Kontoführungsgebühren, Darlehensgebühren für die Bereitstellung des Bauspardarlehens, Gebühren für die Kundenzeitschrift.
  • Niedrige Verzinsung des Bausparguthabens
  • Unterschiedlich lange Zuteilungsfristen
  • Kein fester Zuteilungsanspruch
  • Gegebenenfalls hohe monatliche Belastung wegen der kurzen Tilgungsdauer
  • Hohe Marktzinsen für die Vorfinanzierung der Mindestsparsumme
  • Schlechte Transparenz, Berechnung der tatsächlichen Kosten ist aufwendig.

Vorteile des Bausparens – Argumente der Bauspar-Befürworter:

  • Niedrige Darlehenszinsen für das spätere Bauspardarlehen, fest für die gesamte Vertragslaufzeit. Dadurch Unabhängigkeit vom aktuellen Kapitalmarkt und kein Zinsänderungsrisiko.
  • Kein Kursrisiko für das angesparte Kapital, wie z. B. bei Aktien, Investmentfonds oder Anleihen.
  • Hohe Flexibilität bei der Rückzahlung des Bauspardarlehens, Sondertilgungen sind bis zu 100 % der Darlehenssumme möglich, deshalb entfällt die Berechnung eines Vorfälligkeitsentgeltes.
  • Staatliche Förderung der Bausparleistungen
  • Ein Bauspardarlehen kann an der zweiten Rangstelle im Grundbuch abgesichert werden, somit verbilligt sich das Bankdarlehen für die erste Rangstelle.

Wer die Argumente der Bauspar-Befürworter und –Gegner jetzt liest, wird sich die Augen reiben und fragen:

Was bedeutet das jetzt für mich? Ist Bausparen sinnvoll oder nicht?

Bausparen sinnvoll? Welcher Bausparvertrag, welcher Bauspartarif ist geeignet?Haben Sie es erkannt? Mit Verallgemeinerungen können Sie keine Entscheidung dafür oder dagegen treffen. Entscheidend sind Sie, Ihre persönlichen Wünsche und Ziele.

Was die Gebühren und Kosten angeht, die unterscheiden sich von Bausparkasse zu Bausparkasse. Auch eine Kundenzeitschrift braucht man nicht zu beziehen. Um eine Transparenz herzustellen, muss der jeweilige Berater rechnen können und geeignete „Werkzeuge“ einsetzen. Auch setzt es voraus, das der Berater unabhängig berät, das heißt nicht nur für einen Anbieter tätig ist.

Fazit: Eine allgemeingültige Aussage – Bausparen ist sinnvoll / nicht sinnvoll, Bausparen ist gut / ist schlecht,  gibt es nicht.

Wer Testberichte, z. B. in Finanztest vergleicht, wird immer feststellen, dass bei den Tests immer eine ganz bestimmte Ausgangslage als Grundvoraussetzung gewählt wird. Deshalb sind die Ergebnisse auch immer nur für Situationen vergleichbar, die analog der Testsituation sind.

Fazit: Es kommt immer auf den Einzelfall, den Zeitpunkt, das (Bau-)Sparziel und ihre persönliche Situation an.

Es gibt einen allgemeingültigen Grundsatz in der Immobilienfinanzierung:

Egal welches Finanzierungsmodell Sie wählen, es gibt kein „Richtig“ und „Falsch“.

Eine Finanzierung muss genau auf Ihre Wünsche und Ziele zugeschnitten sein. Das Finanzierungskonzept muss passen wie ein „Maßanzug“. Wenn Ihre Wünsche und Ziele berücksichtigt werden, kann es sein, dass bei Ihnen die Bausparvariante ideal ist, bei einem anderen Kunden ist die Bausparvariante unpassend.  Das heißt im Klartext: ob ein Bausparvertrag richtig oder falsch ist, hängt von Ihren Wünschen und Zielen ab.

Eine persönliche, unabhängige und kompetente Beratung ist die Grundlage für ein individuelles Finanzierungskonzept.

Als Erstes sollten Sie klären:

Was ist Ihr Sparziel? Wofür wollen Sie den Bausparvertrag nutzen?

Die Sparvariante – Ziel Zinsertrag ohne Kursschwankungen

Sie wollen das Kursrisiko bei der Geldanlage ausschalten? Hier gibt es, je nach Bausparkasse, unterschiedliche Gestaltungen von höheren Guthabenzinsen, Bonuszahlungen und ganz oder teilweise Rückerstattung der Abschlussgebühren.

Die Finanzierungsvariante – sofort oder später

Nutzen Sie den Bausparvertrag als Finanzierungsvariante? Sofort oder später? Als Zinssicherungsinstrument, um eine Zinssicherheit für die Anschlussfinanzierung in 5, 8 oder 10 Jahren zu erreichen? Wollen Sie schnell tilgen? Wie hoch darf die Tilgungsrate sein? Wo liegt das aktuelle Zinsniveau und wie wird es nach Ablauf der Zinsbindung aussehen? Das sind alles Punkte, die vorher bei der Finanzierungsvariante geklärt werden müssen.

Sie sind noch unentschlossen …

Sind Sie noch unentschlossen und wollen den Bausparvertrag dazu nutzen, um Eigenkapital für einen eventuellen späteren Kauf oder Bau einer eigenen Immobilie nutzen? Dann sollte man hier schauen, welche Möglichkeiten des Tarifwechsels gibt es? Wer den Bausparvertrag später zur Finanzierung im Rahmen der Baufinanzierung einsetzt, hat ein Interesse an einem günstigen Darlehenszins.

Falls später doch keine Immobilie gekauft wird, möchte man eine möglichst hohe Verzinsung für das angesparte Kapital erhalten. Hier brauchen Sie eine flexible Lösung.

Für jede hier oben aufgeführte Aussage müssen die Bauspartarife unterschiedlich gestaltet sein. Denn die Zielsetzung ist bei jedem dieser aufgeführten Punkte eine andere.

Um die richtige Entscheidung treffen zu können, benötigen Sie  Vergleichsmöglichkeiten …

Es gibt derzeit rund 9 große Bausparkassen und zusätzlich die Landesbausparkassen der einzelnen Länder (LBS).

Rund 64 Bauspartarife und über 70 Tarifmodelle

Sie haben dann die Qual der Wahl – aus über 64 Bauspar-Tarifen. Wenn Sie den Bausparvertrag als Finanzierungsmodul einsetzen wollen, steht Ihnen das Angebot von über 70 Tarifmodellen gegenüber.

Durch unabhängige Beratung sparen Sie Zeit und erhalten einen genauen Überblick.

Bausparen sinnvoll? Welcher Bauspartarif ist für mich geeignet?Für den Kunden wird es ganz schnell ein Vergleichsmarathon, verbunden mit einem enormen Zeitaufwand und schwierigen Vergleich der einzelnen Bauspartarife.

Hier die richtige Entscheidung für sich zu treffen, welche Bausparkasse und welcher Tarif ist für mich persönlich ideal ist nicht einfach. Auch möchte man ja eine ehrliche Aussage erhalten, ob vielleicht das Thema Bausparen für die eigene Situation passt oder nicht passt.

Diese Aussage erhalten Sie nur durch eine unabhängige Beratung.

Um Ihnen hier den Überblick zu verschaffen, arbeitet Hypokontor Hans Dittmer als unabhängiger Berater mit einer Vielzahl von Bausparkassen zusammen. Genauso wie bei der Immobilienfinanzierung suchen wir für Sie die passende Tarifvariante.

Wenn Sie einen Bausparvertrag als Finanzierungsvariante einsetzen wollen, vergleichen wir genau, ob der Einsatz eines Bausparvertrages für Sie vorteilhaft ist, oder ob eine Finanzierung mit einer längeren Zinsbindung nicht am Ende günstiger für Sie ist.

Sie haben noch Fragen oder wünschen weitere Informationen?

Dann rufen Sie, Herrn Dittmer, einfach unter 040-39 87 41 42 an , senden eine Nachricht oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

Weitere Informationen zum Thema Bausparen  finden Sie auch auf „perfekt-bausparen.de“.

Warum Silvester ein wichtiger Tag für Immobilienfinanzierer ist.

Das Jahresende kommt in großen Schritten. Haus- und Wohnungsbesitzer sollten jetzt prüfen, ob sich die Baufinanzierung noch optimieren lässt.

Wer seine Baufinanzierung vor rund vier bis fünf Jahren abgeschlossen hat zahlt für das Darlehen einen Zins von ungefähr 4 bis 5 Prozent.

Auf Grund der Niedrigzinsphase lohnt es sich derzeit kaum sein erspartes bei Banken auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto anzusammeln.  Die beste und sicherste Rendite bringt da häufig die eigene Baufinanzierung.

Haben Sie bei Ihrer Baufinanzierung Sondertilgungsmöglichkeiten?

Wer bis zum Jahresende noch richtig Geld sparen möchte, sollte jetzt seinen Kreditvertrag überprüfen:

  • Sind Sondertilgungen möglich und wenn ja, bis zu welcher Höhe?
  • Kann der Tilgungssatz kostenfrei erhöht werden?
  • Wann läuft die Zinsfestschreibung ab?
  • Bei einem Ablauf von unter 1,5 Jahren sollte man jetzt Angebote einholen. Viele Kreditinstitute gewähren heute lange Bereitstellungszeiten ohne Zinsaufschlag.
  • Bei einem Ablauf von mehr als 1,5 Jahren und bis zu 3 oder maximal 5 Jahren kann sich ein Forwarddarlehen lohnen. Hier erfolgt aber ein Zinsaufschlag.
  • Bei einer Zinsfestschreibung von mehr als 10 Jahren haben Sie ein Sonderkündigungsrecht ab dem zehnten Jahr nach Vollauszahlung des Darlehens.

Alle Kreditnehmer, deren Finanzierung schon länger als zehn Jahre läuft bzw. bei denen die Zinsbindung in weniger als einem Jahr ausläuft, können die aktuellen Niedrigzinsen für Ihre Anschlussfinanzierung ohne zusätzliche Zinsaufschläge nutzen.

Doch auch Kreditkunden mit Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahre können durch Sondertilgungen einige tausend Euro Zinsen sparen bis zum Ablauf der Zinsfestschreibung.  Welche Geldanlage bringt Ihnen heute eine sichere Rendite von 3, 4 oder 5 Prozent? Ihre laufende Immobilienfinanzierung mit dem seinerzeit vereinbarten Zins von vielleicht 3, 4 oder 5 Prozent.

Fazit: Die Sondertilgung ist häufig die bessere Geldanlage.

 

Ohne Banken keine Immobilienfinanzierung …

Immobilienfinanzierung: Es gibt immer nur eine erste Chance. Gut aufbereitete Unterlagen und ein schlüssiges Gesamtkonzept ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Finanzierung.Die meisten Immobilienkäufer sind auf die Bereitstellung von Kreditmitteln durch Banken angewiesen.Doch das Finanzierungsverhalten vieler Banken wird im Bereich der Immobilienfinanzierung immer unberechenbarer. Fakt ist, dass sich die Kreditbedingungen seit 2012 weiter verschärfen werden. Grund sind die Kapitalrestriktionen denen die Banken seit der Finanzkrise unterworfen sind. Für die typische Finanzierung eines Einfamilienhauses werden sich die Auswirkungen in Grenzen halten. Schwieriger wird es bei Immobilienvolumen im weistelligen Millionenbereich. Hier ist die Anzahl der Banken, die sich in diesem Bereich noch engagieren (können) sehr überschaubar.  Somit geraten gerade Projektentwickler und Besitzer von großen Immobilienbeständen unter Druck. Es ist ein Teufelskreis für die Banken. Auf der einen Seite müssen sie die Eigenkapitalquote erhöhen und auslaufende Immobilienfinanzierungen mit Risikokapital unterlegen. Die somit schwierige Refinanzierung schränkt die Möglichkeiten einiger Banken stark ein.

Bei der Beantragung einer Immobilienfinanzierung gibt es nur eine erste Chance – Nachbesserungen sind vielfach nicht möglich

Deshalb ist es für Immobilienkäufer wichtiger denn je, jetzt gut vorbereitet und mit gut aufbereiteten Unterlagen in die Finanzierungsverhandlung mit der Bank zu treten. Denn auch bei der Immobilienfinanzierung gilt:  Für den Antrag gibt es bei der Bank nur die eine Chance … Nachbesserungen sind vielfach nicht möglich. Immobilienkäufer sind deshalb gut beraten, hier die Dienste eines unabhängigen Finanzierungsberaters bzw. eines Hypothekenmaklers in Anspruch zu nehmen. Denn so kann im vorwege geprüft werden, welche Banken für die Finanzierung infrage kommen und die erforderlichen Finanzierungsunterlagen können so „entscheidungsreif“ an die jeweilige Bank weitergereicht werden. Mit diesem Thema hat sich auch die Frankfurter Allgemeine /  FAZ unter der Überschrift „Refinanzierung wirft Schatten auf 2012“ beschäftigt.

Sie planen die Finanzierung einer Immobilie?

Dann vereinbaren Sie doch hier einen unverbindlichen Gesprächstermin oder fordern ein erstes Angebot ab – unverbindlich und kostenfrei. Für weitere Informationen können Sie auch gerne eine Nachricht senden oder rufen einfach unter 040 39874142 an.

Welche Zinsbindung soll man wählen?

Bauherren und Hauskäufer sind sich bei der Wahl der Zinsbindung für die Baufinanzierung häufig unsicher. Wer auf Nummer sicher bei der Baufinanzierung gehen will, sollte sich für eine lange Zinsbindung entscheiden. Lange Zinsbindungen sind zwar etwas teurer, aber bieten dafür mehr Planungssicherheit.

Immobilienfinanzierungen mit zehnjähriger Zinsbindung werden immer noch häufig abgeschlossen

Trotz des großen Angebotes von längeren Zinsbindungen, 15 Jahre, 20 Jahre und sogar 30 Jahre, werden von vielen Hausfinanzierern die kurzen Zinsbindungen von 10 Jahren gewählt.  Dabei sind die längeren Zinsbindungen viel interessanter. Der Zinsaufschlag, und deshalb die monatliche Mehrbelastung ist minimal. Vergessen wird dabei, dass die Zinsbindung ein entscheidendes Kriterium bei der Immobilienfinanzierung ist. Die Zinsbindung garantiert dem Kunden während der Laufzeit eine konstante Belastung.

Läuft die Zinsbindung zum Beispiel nach 10 Jahren aus, muss die Anschlussfinanzierung geregelt werden, da die wenigsten Bauherren und Hauskäufer die Darlehen innerhalb der ersten 10 Jahre getilgt haben. Die zukünftige Zinsentwicklung kann aber nicht 10 Jahre und mehr vorhergesagt werden. Das bedeutet, das größte Risiko ist das Zinsänderungsrisiko nach Ablauf der Zinsfestschreibung. Sollte der zukünftige Zinssatz mehr oder weniger deutlich höher sein, bedeutet dieses im Umkehrschluss eine deutlich höhere monatliche Rate.  Und genau dieses Zinsänderungsrisiko kann so manches Haushaltsbudget in Schwierigkeiten bringen.

Es besteht eine große Auswahl an Finanzierungsangeboten mit langen Zinsbindungen

Seit Jahren hat sich das Angebot mit Immobilienfinanzierung mit langen Zinsbindungslaufzeiten vergrößert. Vor allem Versicherungsgesellschaften bieten häufig Immobilienfinanzierungen mit langen Zinsbindungen an.  Aber auch viele Banken haben den Markt erkannt und haben das Angebot entsprechend angepasst. Selbst einige Direktbanken sind auf den Zug der langen Zinsbindungen aufgesprungen.  Und in einigen Fällen kann sich auch ein Kombinationsmodell aus Bankfinanzierung und Bausparkasse rechnen. Denn auch bei den Bausparkassen haben sich die Tarife in den letzten Jahren deutlich verändert. Doch hier ist Vorsicht geboten, da ein Vergleich nicht so einfach möglich ist, da hier häufig „Äpfel mit Birnen“ verglichen werden. Man darf sich da nicht von den Zinssätzen blenden lassen, sondern muss einen detailierten Gesamtkostenvergleich nach der Barwertmethode durchführen. Einen umfassenden Überblick und Konditionsvergleich erhalten Sie über unabhängige Hypothekenmakler, Kreditvermittler. Achten Sie aber darauf, dass Sie einen detailierten Finanzierungsvergleich inform einer Gesamtkostenrechnung erhalten. Über uns erhalten Sie sowohl einen Vergleich von Banken und Bausparkassen.

Für wen sind jetzt die langen Zinsbindungen geeignet?

Langläuferdarlehen sind für Bauherren und Immobilienkäufer geeignet, die mit einer Anfangstilgung von unter zwei Prozent starten und eine lange Finanzierungssicherheit wünschen. Wer heute eine Finanzierung in Höhe von 200.000 Euro aufnimmt und mit einer Tilgung von einem Prozent startet, bei dem beträgt die Restschuld in 2021 immer noch rund 175.500 Euro. Steigt das Zinsniveau dann um zwei oder drei Prozent, kann die Anschlussfinanzierung in 2021 schwierig werden. Die Rate könnte sich um rund 300 Euro im Monat erhöhen, selbst wenn man mit einer einprozentigen Tilgung Rückzahlung fortsetzen würde.

Wer sich für 10 oder 20 Jahre Zinsbindung entscheidet, hat mehr Planungssicherheit. Aufgrund des gesetzlichen Sonderkündigungsrechtes kann der Kreditnehmer schon ab dem siebten Laufzeitjahr den Zinsmarkt beobachten, und dann bei einer günstigen Zinssituation die Anschlussfinanzierung sichern. Somit hätte der Kreditnehmer eine „Zinsbeobachtungsphase“ von 13 Jahren bei einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Diese Möglichkeit gibt dem Kreditnehmer nicht nur mehr Planungssicherheit sondern auch Flexibilität.

Lange Zinsfestschreibungen verteuern die Monatsrate nur gering

Mehr Sicherheit und mehr Flexibilität – die Mehrkosten dafür halten sich in Grenzen. Für eine zehnjährige Zinsbindung zahlen Sie heute, je nach Beleihungsauslauf, so um die 3 Prozent. Für eine fünfzehnjährige Zinsbindung  würden Sie so 0,3 bis 0,5 Prozent mehr zahlen. Der Unterschied von 15 Jahren und 20 Jahren beträgt dann nur noch so 0,2 Prozent. So würde diese Zinssicherheit einen Mehraufwand von 6.000 bis 14.000 Euro in zehn Jahren bedeuten, pro Monat also zwischen 50 und 116 Euro mehr als bei einer zehnjährigen Zinsbindung. Dafür erhalten die Kreditnehmer Planungssicherheit und sind die Zinsgewinner, wenn der Zinssatz in 2021 über die Vier-Prozent-Marke steigt.

Der langjährige Durchschnittszinssatz für Immobilienfinanzierungen mit einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren liegt bei über 6 Prozent. Und wenn in 10 Jahren das Zinsniveau unter 4 Prozent liegt? Dann nutzt der Kreditnehmer mit der langen Zinsfestschreibung sein gesetzliches Sonderkündigungsrecht und steigt aus dem Darlehen aus. Die Anschlussfinanzierung kann  der Kreditnehmer dann zu dem günstigen Marktzins sichern.

Fazit: Durch lange Zinsbindungen lässt sich das Zinsänderungsrisiko minimieren. Sollte das Zinsniveau in 10 Jahren unterhalb des Darlehenszinses liegen, kann der Kreditnehmer, dank des gesetzlichen Sonderkündigungsrechtes, aus dem bisherigen Darlehen aussteigen und die dann aktuellen Zinsen für sich sichern.

 

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen? Dann rufen Sie uns einfach unter 040-39 87 41 42 an oder senden eine Nachricht.

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