Was muß Ihre Immobilienfinanzierung „können“?

die optimale ImmobilienfinanzierungJa, die Frage ist ernst gemeint. Da es um Ihre Lebensplanung und um Ihre Immobilie geht, muss die Finanzierung genau zu Ihnen passen.

Um die Finanzierung so zu gestalten, benötigen wir natürlich Informationen, was Ihre „Finanzierung können muss“.

Hier der 1. Schritt:

Was ist Ihnen bei einer Immobilienfinanzierung am Wichtigsten:

  • Ein günstiger Zinssatz.
  • Zinssicherheit während der gesamten Laufzeit.
  • Eine niedrige Darlehensrate.
  • Sondertilgungsmöglichkeit während der Laufzeit.
  • Flexibilität z.B. Änderungsmöglichkeit der Rate.
  • Die Rate soll sich den Lebensumständen anpassen.
  • Schnelle Entschuldung und weitere Punkte, die Ihnen wichtig sind.

Im zweiten Schritt bewerten Sie Ihre aufgelisteten Punkte nach Wichigkeit. Gehen Sie hier wie folgt vor: Sie haben insgesamt 100 Punkte und verteilen Sie diese Punkte auf die von Ihnen aufgelisteten wichtigen Merkmale Ihrer Immobilienfinanzierung. Das wichtigste Merkmal erhält die meisten Punkte.

So jetzt wissen Sie genau, worauf Sie bei der Gestaltung Ihrer persönlichen Immobilienfinanzierung achten müssen. Holen Sie sich Angebote ein und gleichen Sie diese mit Ihrer „Kriterienliste“ ab. Entscheiden Sie sich für das Angebot, dass Ihrer Idealfinanzierung am nächsten kommt.

Fazit: Ihre persönliche Lebensplanung bestimmt die Art der Finanzierung.

Eine Finanzierung, die nicht zu Ihnen passt, wird früher oder später zu einer Belastung und kann gravierende Folgen haben.

Testen Sie hier gleich unseren kostenfreien und unverbindlichen Angebotsservice. Senden Sie uns per Email Ihre Kurzanfrage. Nennen Sie uns Ihre Kriterien für Ihre Immobilienfinanzierung. Geben Sie uns die Gewichtung der Einzelpositionen an.

Wir gleichen die Baugeld-Angebote von über 150 regionale und überregionale Banken, Sparkassen und Bausparkassen deutschlandweit ab.

Sie erhalten dann die Finanzierungsangebote, die Ihren Vorgaben entsprechen. Sie sparen sich so viel Zeit und lange Wege.

Selbstverständlich beraten wir Sie unabhängig und individuell. Entweder per Telefon, per Online-Beratung in unserem virtuellen Büro oder persönlich bei uns im Büro.

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Baufinanzierungen: Das Zinsänderungsrisiko – das häufig unterschätzte Risiko

Wer heute eine Immobilie finanzieren will oder vor einem oder zwei Jahren eine Immobilie finanziert hat, der kann, beziehungsweise hat die Vorteile der niedrigen Zinskonditionen nutzen können. Gerade in diesem Jahr waren auch Fördermittel über die Kfw zu unschlagbaren günstigen Zinskonditionen zu bekommen, teilweise sogar mit zusätzlichen Zinsrabatten. Aufgrund dieser niedrigen Zinskonditionen sind die monatlichen Belastungen für die Zins- und Tilgungsleistungen gering.

Wer schon die Finanzierung für seine Immobilie abgeschlossen hat, wurde hoffentlich über das Zinsänderungsrisiko informiert. Auch wurde die Finanzierung unter Berücksichtigung der eigenen Situation so angepasst, dass dieses Risiko minimiert wird. Für Förderdarlehen der Kfw wurde, je nach individueller Situation, ein Zinssicherungsinstrument angelegt.

Nein, bei Ihrer Finanzierung wurde darüber nicht gesprochen? Ihre Zinsbindung beträgt nur 10 Jahre oder weniger? Ihre jetzige Rate passt so gerade in das Haushaltsbudget, eine höhere Rate können Sie sich nicht oder nur schwer leisten? Nun, dann lesen Sie hier weiter …

Der Zinssatz ist immer nur für eine bestimmte Zeit festgeschrieben, und dann?

Die Gefahren schlagen am Tage X zu. Keiner kann Ihnen heute sagen, wo das Zinsniveau in 8, 9 oder 10 Jahren liegen wird. Aktuell haben wir eine Niedrigzinsphase, die, mit einigen kurzen Aufwärtsbewegungen, schon gut 10 Jahre anhält. Aber wo stehen wir, wenn die Zinsbindung Ihres Darlehens ausläuft? Ist Ihr Darlehen dann vollständig zurückgezahlt?

Viele Immobilienkäufer haben Finanzierungen mit einer anfänglichen Tilgung von 1 bis 1,5 % pro Jahr abgeschlossen. Nach Ablauf der Zinsbindung ist noch ein Großteil des Darlehens offen. Hier muss dann eine neue Zinsvereinbarung getroffen werden. Die Höhe des dann zuvereinbarenden Zinssatzes richtet sich dann nach dem zukünftigen Marktzins.

Schauen wir uns jetzt einfach einmal die Zinsentwicklung der letzten 20 Jahre an:

Was erkennen wir auf den ersten Blick? Der höchste Zinssatz lag bei rund 8,50 % p.a., der niedrigste Zinssatz bei unter 3,0 % p.a., das ist ein Zinsunterschied von rund 5,5 Prozentpunkten. Bei einer Immobilienfinanzierung ein Unterschied mit dramatischen Auswirkungen auf die Höhe der Rate.

Beispiel (kein aktueller Zinssatz): Wer eine Finanzierung in Höhe von 200.000 Euro, mit einem Sollzinssatz von 3,50 % p.a. und einer anfänglichen Tilgung von 1 % p.a. abgeschlossen hat, zahlt heute eine monatliche Rate von 750 Euro.

Die Restschuld in 10 Jahren beträgt dann rund 176.000 Euro. Und was passiert dann?

Welche Faktoren kennen Sie beim Ablauf der Zinsbindung?

  • Die Restschuld in Höhe von rund 176.000 Euro steht fest.
  • Die zukünftige Rate ist nicht bekannt.
  • Der zukünftige Zinssatz ist nicht bekannt.

Das bedeutet, Sie müssen hier mit Prognosen arbeiten.

Wie hoch wird der Zinssatz bei Ablauf der Zinsbindung sein?
Ist der Zins höher als heute? Ist er niedriger als heute?

Wie könnte sich das Zinsänderungsrisiko auswirken?

Um jetzt eine Aussage zu treffen, müssen wir mit einer Zinsannahme weiterrechnen. Wenn man den Finanzexperten glauben darf, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Zinsen in 10 Jahren eher höher als niedriger sein werden.

Hier eine Berechnung des vorherigen Finanzierungsbeispiels – Darlehen 200.000 Euro, Restschuld in 10 Jahren 176.000 Euro, angenommener Zinssatz 3,50 % p.a., aktuelle monatliche Rate 750,00 Euro:

Ein Zinsanstieg von 1,50 Prozentpunkte auf 5,0 % p.a. bedeutet eine Ratenerhöhung auf monatlich 968 Euro – plus 218 Euro.

Ein Zinsanstieg von 2,5 Prozentpunkte auf 6,0 % p.a. bedeutet eine Ratenerhöhung auf monatlich rund 1.115 Euro – plus 365 Euro

Ein Zinsanstieg von 3,5 Prozentpunkte auf 7,0 % p.a. bedeutet eine Ratenerhöhung auf monatlich rund 1.260 Euro – plus 510 Euro.

Ob die Immobilienbesitzer aus diesem Beispiel die neue Rate zahlen können, hängt von dem finanziellen Puffer im Haushaltsbudget ab. Wenn nicht, kann das eigene Traumhaus zum Albtraum werden.

Hier zeigt sich, dass umfassende Beratung und ein maßgeschneidertes Finanzierungskonzept mehr Wert sind, als eine vielleicht anfängliche Einsparung von 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte bei einem Angebotsvergleich …

Genau das bezeichnet man als Zinsänderungsrisiko

Haben Sie die Gefahren des Zinsanstieges erkannt? Dieses Risiko nennt man Zinsänderungsrisiko.

Eigentlich sollte über das Zinsänderungsrisiko schon am Anfang der Finanzierung gesprochen werden. Nur in vielen Beratungen wird darauf nicht oder nur unzureichend eingegangen oder das Risiko wird heruntergespielt. Gerade bei engen Haushaltsgrenzen, niedrigen Tilgungssätzen und Finanzierungen mit geringem Eigenkapitaleinsatz, ist es sinnvoll, gleich zu Anfang hier mit entsprechenden Absicherungen zu arbeiten. Ansonsten kann sich die Finanzierung ganz schnell zum Albtraum entwickeln.

Das Zinsänderungsrisiko muss von Anfang an mit berücksichtigt werden

Baufinanzierung - welche Zinsbindung soll man wählen?Vielfach wird eine Rate heute mit den aktuellen niedrigen Zinssätzen „schön gerechnet“. Besonders hart trifft es die Immobilienfinanzierer, die Förderdarlehen der Kfw einsetzen. Hier sind, je nach Kreditprogramm, Zinssätze mit einer Eins vor dem Komma möglich. Die Zinssätze sind aber nur für eine Zeit von maximal 10 Jahren festgeschrieben. Und gerade bei diesen subventionierten Krediten ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die Zinssätze zukünftig deutlich höher ausfallen.

Deshalb, wer auf Nummer sicher gehen will, sollte jetzt lange Zinsbindungen nutzen.

Lange Zinsbindungen sind Zinsbindungen von 15, 20 und mehr Jahren.

Ja, lange Zinsbindungen sind teurer als 10-jährige Zinsbindungen.  Aber die 0,40 bis 0,60 Prozentpunkte mehr geben Ihnen mehr Planungssicherheit.

Auch haben Sie die Flexibilität. Aus diesen Krediten können Sie ab dem 10. Jahr aussteigen, wenn das Zinsniveau günstig ist, alles ohne zusätzliche Kosten, denn Sie haben ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten ab dem 10. Jahr nach Vollauszahlung des Darlehens.

Eine umfassende, unabhängige Beratung ist der Grundstein …

Deshalb bestehen Sie bei Beratungen darauf, dass dieses Risiko berechnet wird, und prüfen Sie auch Möglichkeiten der längeren Zinsbindung. Es sind heute Zinsfestschreibungen von 20 Jahren und mehr möglich, nur nicht jede Bank kann diese Laufzeiten anbieten, die Anbieter mit diesen langen Zinsbindungen sind nicht so zahlreich.

Manchmal rechnen sich auch Finanzierungskombinationen aus Bankdarlehen und Bausparverträgen. Doch hier ist beim Vergleich größte Vorsicht geboten.

Viele Berater können keinen reellen finanzmathematischen Vergleich von Finanzierungsmodellen darstellen. Bei dem Vergleich von Finanzierungsmodellen helfen nur die Gesamtkostenrechnung und die Barwertmethode. Auch kommt eine weitere Schwierigkeit hinzu, dass Sie bei Kombinationsmodellen zusätzlich auch die Tarife der unterschiedlichen Bausparkassen vergleichen müssen. Es gibt heute rund 50 bis 70 verschiedene Tarife. Sie benötigen also einen unabhängigen Berater, der nicht nur verschiedene Banken, sondern auch verschiedene Bausparkassen und Bauspartarife vergleichen kann, und rechnen sollte er auch können …

Die Frage, die man sich jetzt stellen muss, ist, wie viel Rate können wir uns maximal für unsere Immobilienfinanzierung leisten?

Können Sie Zinsanstiege in diesen Größenordnungen – siehe Berechnung oben – verkraften? Wollen Sie Zinsanstiege in diesen Größenordnungen hinnehmen?

Die möglichen zukünftigen Zinserhöhungen erhöhen ja nicht nur die monatliche Rate, sondern verteuern auch Ihre Immobilienfinanzierung spürbar. Bei einem Zinsanstieg von 3,50 Prozentpunkte in diesem Beispiel, erhöht sich die monatliche Rate um fast 70 %!

Wer dieses Risiko ausschalten will, hat zwei bzw. drei Möglichkeiten …

Die beste Möglichkeit ist, dass dieses Risiko zu Anfang bei der Finanzierung berücksichtigt wird. Nachbesserungen schmälern immer das Haushaltsbudget und sind finanziell teilweise sehr schmerzhaft …

Die erste Möglichkeit

Das Darlehen innerhalb der Zinsbindung vollständig tilgen, diese Möglichkeit dürften sich die wenigsten Immobilienbesitzer leisten können. Das wäre, bei unserem Beispiel, eine monatliche Rate von rund 1.980 Euro.
Natürlich hätte man hier gleich zu Anfang die Zinsfestschreibung entsprechend der Laufzeit wählen können. Es sind ja auch Zinsfestschreibungen von 20 und mehr Jahren möglich.

Bei einer bestehenden Finanzierung ist eine Erhöhung der Tilgungsrate nicht so ohne Weiteres möglich, hier kommt es auf die Vertragsmodalitäten an.

Bei den Fördermitteln der Kfw beträgt die maximale Zinsfestschreibung 10 Jahre

Nur bei den Fördermitteln der Kfw ist die Zinsfestschreibung auf einheitlich 10 Jahre begrenzt. Durch die unterschiedlichen Zinssubventionen besteht aber hier das größte Zinsänderungsrisiko, da die Zinssätze heute schon unterhalb des Marktzinses liegen. Wer hier die Tilgung nicht innerhalb der Zinsfestschreibung darstellen kann, sollte über Zinssicherungsmöglichkeiten nachdenken und gegebenenfalls nutzen.

Die zweite Möglichkeit

Die Tilgung des Darlehens so erhöhen, zum Beispiel durch das Ausnutzen der eventuell vorhandenen Sondertilgungsmöglichkeit, die zukünftige Rate im Rahmen des eigenen Haushaltsplanes liegt.

Beispiel: Nach Ablauf der Zinsbindung ist der Marktzins auf 7,0 % (+ 3,5 %) angestiegen. Um die Rate von 750 Euro – unser Beispiel oben – zu halten, darf die Restschuld dann nur noch rund 97.000 Euro betragen, bei einer angenommenen Restlaufzeit von 20 Jahren. Das würde bedeuten, es müssten monatlich insgesamt rund 1.300 Euro gezahlt werden. 550 Euro mehr im Monat, auch nicht für jeden Immobilienbesitzer so ohne Weiteres möglich.

Die dritte Möglichkeit

Schaffen Sie sich einen „Zins-Airbag“. Nun, die schlechte Nachricht vorweg, auch dieses ist nicht ohne zusätzlichen Aufwand möglich. Der hier entscheidende Faktor ist die Zeit bis zum Zinsablauf. Je länger der Zeitraum bis zum Ablauf der Zinsbindung ist, desto niedriger ist die zusätzliche Belastung für die Zinsabsicherung.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben, wir kennen die Restschuld in 10 Jahren. Sie beträgt 176.000 Euro.

Wie könnte jetzt ein „Zins-Airbag“ aussehen? Ideal wäre eine vollständige Zinsabsicherung der Restschuld von 176.000 Euro. Doch für diese Zinsabsicherung können Sie nur die Möglichkeit des Bausparens nutzen. Die Bausparsumme würde dann 176.000 Euro betragen. Bei einem Bausparvertrag gelten folgende Grundsätzlichkeiten:

1. Sie müssen je nach Bausparkasse zwischen 20 und 50 % der Bausparsumme ansparen.

2. Die Laufzeit des Bauspardarlehens unterscheidet sich von Tarif zu Tarif deutlich. Es sind Laufzeiten zwischen 4 und 15 Jahren darstellbar. Je kürzer die Laufzeit, desto höher die Tilgungsrate.

Das bedeutet, dass eine volle Absicherung nicht für jeden bezahlbar ist, da die zusätzliche Sparrate das Haushaltsbudget belastet. Es ist also hier eine individuelle Berechnung für die eigene Situation erforderlich. Hier ist dann einmal zu berücksichtigen, was kann zusätzlich zur aktuellen Rate in den Bausparvertrag eingezahlt werden, und wie hoch darf die spätere Rate für das Bauspardarlehen werden. Sie sehen, auch hier gibt es keine Pauschallösungen.

Fazit: Es ist nicht immer nur der aktuelle Zins entscheidend, entscheidend ist ob Ihr Finanzierungskonzept über die gesamte Laufzeit, also bis zur Bezahlung des letzten Euro, berechnet ist.

Wichtig ist, dass man die möglichen Risiken – hier in diesem Artikel zum Beispiel das Zinsänderungsrisiko – bei der Finanzierung kennt und eine schlüssige Antwort auf diese möglichen Gefahren hat. Je nach Mentalität und Finanzkraft setzt man hier Absicherungsinstrumente ein. Es gibt selbstverständlich noch weitere Risikopotenziale einer Finanzierung, diese werden hier im Blog an anderer Stelle erläutert, beziehungsweise werden in unseren Beratungen immer besprochen.

Noch Fragen zum Thema Baufinanzierung oder Bausparen?Sie wünschen weitere Informationen oder haben noch Fragen?

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Sie wünschen eine Beratung und ein individuelles Finanzierungskonzept für Ihre Immobilie? Einen Termin können per Telefon – 040 39 87 41 42  vereinbaren oder hier direkt online vereinbaren.

Eine Immobilienfinanzierung sollte immer so gestaltet sein, dass das Finanzierungskonzept auch „stürmischen Zeiten“ standhält.

Bausparen sinnvoll? Es kommt auf Ihre Wünsche und Ziele an …

Beim Thema Bausparen treffen Befürworter und Gegner immer aufeinander. Schauen wir uns jetzt einfach einmal die Argumente der Gegner und Befürworter an …

Nachteile des Bausparens – Argumente der  Bauspar-Gegner:

  • Gebühren beim Abschluss des Vertrages, laufende Gebühren z. B. Kontoführungsgebühren, Darlehensgebühren für die Bereitstellung des Bauspardarlehens, Gebühren für die Kundenzeitschrift.
  • Niedrige Verzinsung des Bausparguthabens
  • Unterschiedlich lange Zuteilungsfristen
  • Kein fester Zuteilungsanspruch
  • Gegebenenfalls hohe monatliche Belastung wegen der kurzen Tilgungsdauer
  • Hohe Marktzinsen für die Vorfinanzierung der Mindestsparsumme
  • Schlechte Transparenz, Berechnung der tatsächlichen Kosten ist aufwendig.

Vorteile des Bausparens – Argumente der Bauspar-Befürworter:

  • Niedrige Darlehenszinsen für das spätere Bauspardarlehen, fest für die gesamte Vertragslaufzeit. Dadurch Unabhängigkeit vom aktuellen Kapitalmarkt und kein Zinsänderungsrisiko.
  • Kein Kursrisiko für das angesparte Kapital, wie z. B. bei Aktien, Investmentfonds oder Anleihen.
  • Hohe Flexibilität bei der Rückzahlung des Bauspardarlehens, Sondertilgungen sind bis zu 100 % der Darlehenssumme möglich, deshalb entfällt die Berechnung eines Vorfälligkeitsentgeltes.
  • Staatliche Förderung der Bausparleistungen
  • Ein Bauspardarlehen kann an der zweiten Rangstelle im Grundbuch abgesichert werden, somit verbilligt sich das Bankdarlehen für die erste Rangstelle.

Wer die Argumente der Bauspar-Befürworter und –Gegner jetzt liest, wird sich die Augen reiben und fragen:

Was bedeutet das jetzt für mich? Ist Bausparen sinnvoll oder nicht?

Bausparen sinnvoll? Welcher Bausparvertrag, welcher Bauspartarif ist geeignet?Haben Sie es erkannt? Mit Verallgemeinerungen können Sie keine Entscheidung dafür oder dagegen treffen. Entscheidend sind Sie, Ihre persönlichen Wünsche und Ziele.

Was die Gebühren und Kosten angeht, die unterscheiden sich von Bausparkasse zu Bausparkasse. Auch eine Kundenzeitschrift braucht man nicht zu beziehen. Um eine Transparenz herzustellen, muss der jeweilige Berater rechnen können und geeignete „Werkzeuge“ einsetzen. Auch setzt es voraus, das der Berater unabhängig berät, das heißt nicht nur für einen Anbieter tätig ist.

Fazit: Eine allgemeingültige Aussage – Bausparen ist sinnvoll / nicht sinnvoll, Bausparen ist gut / ist schlecht,  gibt es nicht.

Wer Testberichte, z. B. in Finanztest vergleicht, wird immer feststellen, dass bei den Tests immer eine ganz bestimmte Ausgangslage als Grundvoraussetzung gewählt wird. Deshalb sind die Ergebnisse auch immer nur für Situationen vergleichbar, die analog der Testsituation sind.

Fazit: Es kommt immer auf den Einzelfall, den Zeitpunkt, das (Bau-)Sparziel und ihre persönliche Situation an.

Es gibt einen allgemeingültigen Grundsatz in der Immobilienfinanzierung:

Egal welches Finanzierungsmodell Sie wählen, es gibt kein „Richtig“ und „Falsch“.

Eine Finanzierung muss genau auf Ihre Wünsche und Ziele zugeschnitten sein. Das Finanzierungskonzept muss passen wie ein „Maßanzug“. Wenn Ihre Wünsche und Ziele berücksichtigt werden, kann es sein, dass bei Ihnen die Bausparvariante ideal ist, bei einem anderen Kunden ist die Bausparvariante unpassend.  Das heißt im Klartext: ob ein Bausparvertrag richtig oder falsch ist, hängt von Ihren Wünschen und Zielen ab.

Eine persönliche, unabhängige und kompetente Beratung ist die Grundlage für ein individuelles Finanzierungskonzept.

Als Erstes sollten Sie klären:

Was ist Ihr Sparziel? Wofür wollen Sie den Bausparvertrag nutzen?

Die Sparvariante – Ziel Zinsertrag ohne Kursschwankungen

Sie wollen das Kursrisiko bei der Geldanlage ausschalten? Hier gibt es, je nach Bausparkasse, unterschiedliche Gestaltungen von höheren Guthabenzinsen, Bonuszahlungen und ganz oder teilweise Rückerstattung der Abschlussgebühren.

Die Finanzierungsvariante – sofort oder später

Nutzen Sie den Bausparvertrag als Finanzierungsvariante? Sofort oder später? Als Zinssicherungsinstrument, um eine Zinssicherheit für die Anschlussfinanzierung in 5, 8 oder 10 Jahren zu erreichen? Wollen Sie schnell tilgen? Wie hoch darf die Tilgungsrate sein? Wo liegt das aktuelle Zinsniveau und wie wird es nach Ablauf der Zinsbindung aussehen? Das sind alles Punkte, die vorher bei der Finanzierungsvariante geklärt werden müssen.

Sie sind noch unentschlossen …

Sind Sie noch unentschlossen und wollen den Bausparvertrag dazu nutzen, um Eigenkapital für einen eventuellen späteren Kauf oder Bau einer eigenen Immobilie nutzen? Dann sollte man hier schauen, welche Möglichkeiten des Tarifwechsels gibt es? Wer den Bausparvertrag später zur Finanzierung im Rahmen der Baufinanzierung einsetzt, hat ein Interesse an einem günstigen Darlehenszins.

Falls später doch keine Immobilie gekauft wird, möchte man eine möglichst hohe Verzinsung für das angesparte Kapital erhalten. Hier brauchen Sie eine flexible Lösung.

Für jede hier oben aufgeführte Aussage müssen die Bauspartarife unterschiedlich gestaltet sein. Denn die Zielsetzung ist bei jedem dieser aufgeführten Punkte eine andere.

Um die richtige Entscheidung treffen zu können, benötigen Sie  Vergleichsmöglichkeiten …

Es gibt derzeit rund 9 große Bausparkassen und zusätzlich die Landesbausparkassen der einzelnen Länder (LBS).

Rund 64 Bauspartarife und über 70 Tarifmodelle

Sie haben dann die Qual der Wahl – aus über 64 Bauspar-Tarifen. Wenn Sie den Bausparvertrag als Finanzierungsmodul einsetzen wollen, steht Ihnen das Angebot von über 70 Tarifmodellen gegenüber.

Durch unabhängige Beratung sparen Sie Zeit und erhalten einen genauen Überblick.

Bausparen sinnvoll? Welcher Bauspartarif ist für mich geeignet?Für den Kunden wird es ganz schnell ein Vergleichsmarathon, verbunden mit einem enormen Zeitaufwand und schwierigen Vergleich der einzelnen Bauspartarife.

Hier die richtige Entscheidung für sich zu treffen, welche Bausparkasse und welcher Tarif ist für mich persönlich ideal ist nicht einfach. Auch möchte man ja eine ehrliche Aussage erhalten, ob vielleicht das Thema Bausparen für die eigene Situation passt oder nicht passt.

Diese Aussage erhalten Sie nur durch eine unabhängige Beratung.

Um Ihnen hier den Überblick zu verschaffen, arbeitet Hypokontor Hans Dittmer als unabhängiger Berater mit einer Vielzahl von Bausparkassen zusammen. Genauso wie bei der Immobilienfinanzierung suchen wir für Sie die passende Tarifvariante.

Wenn Sie einen Bausparvertrag als Finanzierungsvariante einsetzen wollen, vergleichen wir genau, ob der Einsatz eines Bausparvertrages für Sie vorteilhaft ist, oder ob eine Finanzierung mit einer längeren Zinsbindung nicht am Ende günstiger für Sie ist.

Sie haben noch Fragen oder wünschen weitere Informationen?

Dann rufen Sie, Herrn Dittmer, einfach unter 040-39 87 41 42 an , senden eine Nachricht oder vereinbaren einen unverbindlichen Beratungstermin.

Weitere Informationen zum Thema Bausparen  finden Sie auch auf „perfekt-bausparen.de“.

Baufinanzierung – Anschlussfinanzierung: Wann und wielange sollte man die Zinsen festschreiben?

Wer heute eine Immobilie kaufen oder bauen möchte benötigt in der Regel auch eine Finanzierung. Die große Frage die sich dann die zukünftigen Hausbesitzer stellen: Wie lange sollte man die Zinsen festschreiben?

Auch Immobilienbesitzer schlagen sich mit der gleichen Frage herum: Sollen wir für unsere aktuelle Finanzierung, deren Zinsbindung vielleicht erst in 1, 2 oder 3 Jahren ausläuft, jetzt schon die aktuellen Zinsen mit einem Forwarddarlehen sichern?

Aufgeschreckt von aktuellen Zeitungsartikeln mit dem Grundtenor: „Hausbesitzer haben sich im letzten Jahr verzockt…“ Anlass dieser Artikel ist, dass im letzten Jahr nach der Leitzinserhöhung sich die Zinssätze für Wohnimmobilien erhöht haben. Viele sind davon ausgegangen, dass die Niedrigzinsphase beendet ist und haben sich die Zinsen über ein Forwarddarlehen gesichert. Das Ende vom Lied: Auf einmal gabe es die „Finanzkrise“, die Zinsen sanken entgegen der vielfachen Prognosen der Experten, und im Endeffekt, wäre eine Zinsabsicherung heute viel günstiger.

Fazit: Gewissheit, ob eine Prognose zutreffen wird oder nicht, haben Sie immer erst dann, wenn der prognostizierte Zeitpunkt erreicht ist. Auf gut deutsch: „Hinterher ist man immer schlauer.“

Schauen wir uns jetzt einmal die Zinsentwicklung für Wohnungsbaukredite mit einer Zinsbindung von 10 Jahren in dem Zeitraum von 12/1982 bis 9/2011 an:

Baufinanzierung Immobilienfinanzierung Zinsentwicklung im Langzeitvergleich

Quelle: Deutsche Bundesbank Sollzinsen Banken / Hypothekarkredite auf Wohngrundstücke, Zinsvereinbarungen aller Art, Effektivzins, Durchschnittssatz

Was soll uns diese Statistik über die Zinsentwicklung der Hypothekenkredite sagen?

Wir stellen fest, dass der Kreditnehmer ideal gehandelt hätte, wenn er zum Beispiel im Januar 1999 für seine Finanzierung eine Zinsfestschreibung von 4 Jahren gewählt hätte, die Anschlussfinanzierung im Januar 2003 auf eine variable Verzinsung umgestellt, im Juni 2003 für 1 Jahr festgeschrieben, ab Juni 2004 wieder auf variable Verzinsung umgestellt und ab Juli 2005 auf eine sechsjährige Zinsfestschreibung umgestellt hätte.

Sie sehen, wie schlau man im Nachhinein immer sein kann. Ganz ehrlich, dieses hätte im Vorwege kein Experte vorhersehen können, da unterschiedliche Marktgeschehnisse sich auf das Zinsniveau auswirken.

Bei der Wahl der richtigen Zinsfestschreibung muss man seinen Blickwinkel verändern

Sie kennen aufgrund dieser Statistik jetzt den Maximalzins von 10,50 %, und Sie kennen den Durchschnittszins von ca. 7,10 % (berechnet auf den Zeitraum von 1982 bis 2011).

Sie kennen auch Ihre monatliche Maximalbelastung, die Sie für die Finanzierung Ihres Hauses oder Ihrer Eigentumswohnung ausgeben wollen oder können.

Die zinsgünstigste Finanzierung erhalten Sie mit einer kurzen bzw. variablen Zinsfestschreibung. Der Zinssatz verteuert sich, je länger die Zinsfestschreibung ist. Der Vorteil heute, Sie sind selbst bei einer Zinsfestschreibung von 25 oder 30 Jahren noch weit unter dem Durchschnittszinssatz. Und dann gibt es noch die Kombinationsmöglichkeiten mit einem Bauspardarlehen, deren Zinssätze heute auch schon ab 1,6 % zu haben sind und Bauspardarlehenslaufzeiten sind in der heutigen Zeit bei einigen Bausparkassen auch schon bis zu 25 Jahren möglich.

Fazit: Um hier für die eigene Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung die optimale Lösung zu finden, muss man vergleichen, nicht nur Bankdarlehen sondern auch Kombinationen aus Bankdarlehen und Bauspardarlehen. Auch sollte eine Worstcase-Berechnung nicht fehlen, an der man ersehen kann, wo liegt der maximal Zins, den wir uns für die Finanzierung unseres Hauses leisten können. Denn nur so ist sichergestellt, dass man die richtige Entscheidung trifft, damit bei einem Zinshoch das eigene Haus nicht zum Albtraum wird.

Und was für die Finanzierung eines Hauskaufes oder dem Bau eines Hauses gilt, gilt auch für die Anschlussfinanzierung bzw. für die Zinssicherung der Anschlussfinanzierung.

Eine solide und kompetente Beratung ist das A und O.

Hier zahlt sich eine detaillierte und fundierte Beratung aus. Diese Beratung geht über den reinen Vergleich von Zinskonditionen hinaus. Denn die Zinskondition ist nicht alles. Es nützt Ihnen recht wenig, wenn Sie jetzt bei einer zehnjährigen Zinsbindung hinter dem Komma 0,2 oder 0,3 einsparen und nach Ablauf der Zinsbindung das Zinsniveau deutlich höher ist als heute und Ihre Finanzierung dann für Sie unbezahlbar ist.
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Ohne Banken keine Immobilienfinanzierung …

Immobilienfinanzierung: Es gibt immer nur eine erste Chance. Gut aufbereitete Unterlagen und ein schlüssiges Gesamtkonzept ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Finanzierung.Die meisten Immobilienkäufer sind auf die Bereitstellung von Kreditmitteln durch Banken angewiesen.Doch das Finanzierungsverhalten vieler Banken wird im Bereich der Immobilienfinanzierung immer unberechenbarer. Fakt ist, dass sich die Kreditbedingungen seit 2012 weiter verschärfen werden. Grund sind die Kapitalrestriktionen denen die Banken seit der Finanzkrise unterworfen sind. Für die typische Finanzierung eines Einfamilienhauses werden sich die Auswirkungen in Grenzen halten. Schwieriger wird es bei Immobilienvolumen im weistelligen Millionenbereich. Hier ist die Anzahl der Banken, die sich in diesem Bereich noch engagieren (können) sehr überschaubar.  Somit geraten gerade Projektentwickler und Besitzer von großen Immobilienbeständen unter Druck. Es ist ein Teufelskreis für die Banken. Auf der einen Seite müssen sie die Eigenkapitalquote erhöhen und auslaufende Immobilienfinanzierungen mit Risikokapital unterlegen. Die somit schwierige Refinanzierung schränkt die Möglichkeiten einiger Banken stark ein.

Bei der Beantragung einer Immobilienfinanzierung gibt es nur eine erste Chance – Nachbesserungen sind vielfach nicht möglich

Deshalb ist es für Immobilienkäufer wichtiger denn je, jetzt gut vorbereitet und mit gut aufbereiteten Unterlagen in die Finanzierungsverhandlung mit der Bank zu treten. Denn auch bei der Immobilienfinanzierung gilt:  Für den Antrag gibt es bei der Bank nur die eine Chance … Nachbesserungen sind vielfach nicht möglich. Immobilienkäufer sind deshalb gut beraten, hier die Dienste eines unabhängigen Finanzierungsberaters bzw. eines Hypothekenmaklers in Anspruch zu nehmen. Denn so kann im vorwege geprüft werden, welche Banken für die Finanzierung infrage kommen und die erforderlichen Finanzierungsunterlagen können so „entscheidungsreif“ an die jeweilige Bank weitergereicht werden. Mit diesem Thema hat sich auch die Frankfurter Allgemeine /  FAZ unter der Überschrift „Refinanzierung wirft Schatten auf 2012“ beschäftigt.

Sie planen die Finanzierung einer Immobilie?

Dann vereinbaren Sie doch hier einen unverbindlichen Gesprächstermin oder fordern ein erstes Angebot ab – unverbindlich und kostenfrei. Für weitere Informationen können Sie auch gerne eine Nachricht senden oder rufen einfach unter 040 39874142 an.